Schwerin: Europa in der Krise?! – Europa weiter denken!

Das Projekt Europa befindet sich derzeit in rauem Fahrwasser. Die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte mit dem Fokus auf ein "Europa der Menschen und Beschäftigten" ein Bild für die Zukunft skizzieren. Eine Online-Diskussion am 16. Februar 2021.

Die FES Schwerin blickt auf die Situation in Europa. | Foto: privat

Das europäische Projekt ist in der Krise. Und leider ist dies keine ganz neue Erkenntnis. Der Brexit, der mehrjährige Finanzrahmen und die Verwendung des Corona-Wiederaufbaufonds sind die aktuellen Herausforderungen an denen sich die Gemeinschaft messen lassen muss.

 

Das europäische Projekt ist in der Krise

So sieht es die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Schwerin. Aber sind das wirklich alle aktuellen Herausforderungen? Was ist mit den demokratiegefährdenden, ja teilweise sogar -ablehnenden Regierungen speziell in osteuropäischen Ländern? Was ist mit einer deutlichen Einschränkung der Pressefreiheit gerade dort. Aber die Frage nach freier journalistischer Arbeit und zunehmenden Anfeindungen gegenüber den Medien stellen eine aktuelle Herausforderung dar. Auch, das sie sich quer durch Europa zieht. Denkt man noch ein paar Minuten weiter, dürften sich noch weitere aktuelle Themen aufzeigen. Daher kommt die Aussage der FES vielleicht in ihrer Breite doch zu kurz. Eine Frage aber wird durch letztlich noch mehr aktuelle Probleme innerhalb Europas nicht minder spannend: Kann die Einigkeit wieder gewonnen werden?

 

Veranstaltung der FES mit Fokus auf Europa

In Zeiten, in denen von einem neuen amerikanischen Aufbruch vielerorts die Rede ist, möchte die FES Schwerin mit einer Online-Veranstaltung den Fokus auch auf Europa richten. Dabei soll speziell der Blick darauf gehen, wie in der Europapolitik die Menschen und dabei speziell die Arbeitnehmer in den Mittelpunkt kommen können. Dafür, so sieht es die FES, müsse man Althergebrachtes hinterfragen und auch neue Wege wagen. Dabei stellen sich dann auch konkrete Fragen. Wie kann beispielsweise ein soziales und gerechtes Europa aussehen? Oder, wie ist es um die Freizügigkeit in und die Sicherheit durch Europa bestellt. Man möchte also versuchen, ein Europa zu skizzieren, „dass den Menschen und Beschäftigten besser dienen kann“.

„Europa weiter denken – Für ein Europa der Beschäftigten“
Diskussionsveranstaltung (online) der FES
16. Februar 2021 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Vorabanmeldung erbeten | Teilnahme kostenfrei

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung können zur konkreten Thematik mit 

  • Delara  Burkhardt, Mitglied des europäischen Parlaments für die SPE-Fraktion, mit Zuständigkeit auch für Mecklenburg-Vorpommern und
  • Jan Stern, Abteilung Internationale und Europäische Gewerkschaftspolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund

diskutieren. Um eine Vorabanmeldung wird gebeten, da alle teilnehmenden Personen am Vortag die Zugangsdaten für die Anmeldung mittels ZOOM erhalten können.

 

 

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