Schwerin: Forderung nach Kleinfeld-Kunstrasenplatz für Neumühle

Bis zu vier Mannschaften müssen derzeit zeitgleich auf dem Sportplatz in Neumühle trainieren. Abgesehen vom ohnehin stark strapazierten Zustand des Platzes ist dies aus Sicht dreier Fraktionen in der Stadtvertretung Schwerin nicht akzeptabel. Sie fordern eine Überarbeitung des Sportstättenbedarfsplans und drängen dabei auf einen zusätzlichen Kleinfeldplatz für Neumühle.

Bekommt Neumühle einen Kleinfeld-Kunstrasenplatz? Geht es nach drei Fraktionen in der Stadtvertretung Schwerin, ist er dringend erforderlich. | Foto: privat

Auf Initiative von Manfred Strauß stellen Unabhängige Bürger (UB), Linksfraktion und CDU/FDP zur kommenden Sitzung der Stadtvertretung einen gemeinsamen Antrag, der Oberbürgermeister Rico Badenschier beauftragen soll, die Sportstättenbedarfsplanung aus dem Jahr 2017 zu überarbeiten. Konkret sollen dabei u.a. auch die Bedarfe des Neumühler Sportvereins Berücksichtigung finden. Denn nach Auffassung der drei Fraktionen ist es von Bedeutung, dass im Zusammenhang mit der Aktualisierung der Bedarfsplanung auch die Errichtung eines zusätzlichen Kleinfeld-Kunstrasenplatzes im Stadtteil Neumühle im Fokus steht.

 

Teilweise vier Mannschaften zeitgleich auf aktuellem Platz

„Der Sportstättenbedarfsplan wurde zuletzt im Jahr 2017 angepasst. Seitdem ist viel passiert in Schwerin. Neue Wohngebiete mit jungen Familien und Kindern sind hinzugekommen, wodurch sich auch der Bedarf erhöht hat. Allein beim Neumühler Sportverein gibt es aktuell 11 Mannschaften. Zehn von ihnen sind im Spielbetrieb. Dabei handelt es sich überwiegend um Kinder- und Jugendmannschaften. An manchen Tagen trainieren bis zu 4 Mannschaften zeitgleich auf dem Neumühler Sportplatz, der sich zudem in keinem guten Zustand befindet. Dieser Zustand ist so nicht hinnehmbar, weswegen der Bau eines neuen Kleinfeld-Kunstrasenplatzes absolut notwendig ist. Seit Jahren leistet der Neumühler SV hervorragende Arbeit in der Abteilung Fußball und trägt zu einem regen und vielfältigen Vereinsleben bei. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt das ehrenamtliche Engagement der Vereine unterstützt“, so die drei Fraktionsvorsitzenden Silvio Horn (UB), Gert Rudolf (CDU/FDP) und Gerd Böttger (DIE LINKE).

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