Schwerin: Geldbetrüger mit spezieller Masche

Am Montag erbeuteten Betrüger mit einer miesen Geldwechselmasche mehrere hundert Euro in einer Apotheke in Schwerin: Die Polzei rät dringend zu Vorsicht.

Vorsicht vor Geldwechselgeschäften mit Dritten, rät die Polizei Schwerin. | Foto: Symbolbild

Auf ganz unterschiedlichen Wegen versuchen Betrüger auch in Schwerin, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Besonders häufig muss die Polizei Schwerin dabei Fälle des Enkelbetrugs oder auch falscher Polizisten und manch andere unerfreuliche Tat zu den Akten nehmen. Leider erfolgt die Meldung meistens erst deutlich nach den Taten oder Tatversuchen. So ist es für die engagiert arbeitenden Beamten oft schwer, den Tätern noch auf die Spur zu kommen.

 

Apothekenmitarbeiter betrogen

Nun informiert die Polizei über einen durchgeführten Geldbetrug in der Schweriner Innenstadt. Dabei nutzten die noch unbekannten Täter eine eher seltene Masche. Am Montagnachmittag betrat nach Angaben der Polizei ein Pärchen eine Apotheke. Sie kauften eine Kleinigkeit. Im Anschluss erklärten sie, sie seien Sammler von 50-Euro-Scheinenmit besonderen Seriennummern. Daher wollte der Mann kleine Scheine in entsprechende 50-er tauschen und verwickelte die Angestellte in ein Gespräch. Währenddessen lenkte seine Partnerin eine zweite Angestellte ab. Durch eine besonders aufdringliche Art und Weise und die gleichzeitige Ablenkung gelang es dem Mann, an weiteres Bargeld aus der Kasse zu gelangen. Mit 300 Euro verließen die zwei Betrüger kurz darauf den Verkaufsbereich.

Die Angestellten beschrieben die Tatverdächtigen im Nachhinein wie folgt:

  • Mann: ca. 40 Jahre | helle Jacke, helles Shirt
  • Frau: dunkle, zu einem Dutt gebundene Haare

 

Polizei Schwerin warnt nochmals vor Geldtauschgeschäften

Die Polizei Schwerin warnt nun nochmals ausdrücklich vor betrügerischen Vorgehensweisen. Auf keinen Fall sollte man sich auf Geldtauschgeschäfte jeder Art einlassen. Hellhörig, dies eine Ergänzung unserer Redaktion, muss man unbedingt auch dann werden, Wenn vermeintliche Käufer einer Ware plötzlich anfangen, das Wechselgeld nochmal in eine andere Stückelung (andere Scheine oder Münzen) tauschen zu wollen – und dies ggf. auch wiederholen. Dieser leider auch auf Flohmärkten häufig genutzte Trick endet letztlich darin, dass letztlich mehr Geld fehlt, als man hätte bekommen müssen. Sollten Situationen merkwürdig erscheinen, brechen Sie diese sofort ab. Halten Sie Abstand von Dritten. Wer Geld wechseln möchte, kann dies an Geldautomaten oder in Banken tun. Darauf kann man die Personen jederzeit hinweisen.

Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch – oder auch, wenn Sie feststellen, betrogen worden zu sein – informieren Sie umgehend die Polizei.

 

Redaktion

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