Schwerin: Herbstzeit ist Drachenzeit – Aber Vorsicht!

Der Herbst ist eine beliebte Jahreszeit um Drachen steigen zu lassen. Aber dabei sollten bestimmte Regeln beachtet werden, um Gefahren zu vermeiden.

Im Herbst ist Zeit für die Drachen | Foto: Symbolbild

Obwohl sich durch Smartphones, Tablets und Computer verschiedenster Art etliches im Freizeitverhalten gerade der Kinder und Jugendlichen im Vergleich zu früher verändert hat, hat die junge Generation die Freude am Drachensteigen nicht verloren. Aber auch die viele Erwachsene lassen sich gerade jetzt im Herbst diesen Spaß nicht nehmen.

WEMAG weist auf Gefahren hin

Die WEMAG Netz AG mit Sitz in Schwerin verweist mit Blick auf die aktuell große Anzahl fliegender Drachen auf wichtige Grundregeln, die es einzuhalten gilt. Denn wer nicht aufpasst, kann schnell in Gefahr geraten.

Leitungen und Strommasten meiden

Strommasten und -leitungen meiden | Foto: Symbolbild

Dies gilt speziell in der Nähe von Freileitungen und Strommasten, zu denen ein Mindestabstand von etwa 600 Metern unbedingt einzuhalten ist. Die Gefahr, dass die elektrische Spannung doch einmal auf die Drachenschnur überspringt ist mit zunehmender Nähe zu groß. Dies kann im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. Abgerissenen oder tiefhängenden Freileitungen sollte man sich dabei ohnehin auf keinen Fall nähern und diese schon gar nicht berühren. Wer solche Situationen antrifft, sollte die Polizei oder Feuerwehr informieren. Möglich ist auch ein Anruf bei der WEMAG unter deren Schweriner Störungsnummer 0385 755111.

Wenn sich ein Drachen doch einmal in einer Freileitung verfängt, sollte die Schnur sofort losgelassen werden. Auch sind alle Versuche, den Drachen selbst „zu befreien“ aufgrund der extremen Lebensgefahr zu unterlassen.

Drachen bei Gewitter am Boden lassen

Blatz kann bis in den Griff geleitet werden | Foto: Symbolbild

Aber nicht nur die vorhandenen Leitungen und Strommasten können Gefahren darstellen. Auch das Wetter kann durchaus gefährlich werden. Sollte beispielsweise ein Gewitter aufziehen, müssen die Drachen sofort eingeholt und der Spaß sollte auf einen anderen Tag oder eine spätere Stunde verschoben werden. Gerade feuchte oder nasse Kunststoffschnüre können einen eventuellen Blitz direkt zum Griff in der Hand leiten.

Wer diese Regeln beachtet – auch die, dass ein Drache nicht höher als 100 Meter steigen darf, kann ganz sicher auch in diesem Herbst manch fröhliche Drachenstunde erleben.

Redaktion

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