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Schwerin: Hilfe für DDR-Dopingopfer

Die Lan­des­beauf­tragte für Meck­len­burg-Vor­pom­mern für die Aufar­beitung der SED-Dik­tatur, Anne Dresch­er, weist noch ein­mal auf ein wichtiges Fris­tende hin. Nur noch bis zum 31. Dezem­ber kön­nen Dop­ing-Opfer der DDR-Dik­tatur Hil­fen

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  • Veröffentlicht November 2, 2019
Unter den Fol­gen des Zwangs­dop­ings in der ehem. DDR lei­den viele Sportler bis heute. | Foto: Bley/LAMV

Die Lan­des­beauf­tragte für Meck­len­burg-Vor­pom­mern für die Aufar­beitung der SED-Dik­tatur, Anne Dresch­er, weist noch ein­mal auf ein wichtiges Fris­tende hin. Nur noch bis zum 31. Dezem­ber kön­nen Dop­ing-Opfer der DDR-Dik­tatur Hil­fen beantra­gen.

DDR-Dopinggeschädigte sind angesprochen

Konkret han­delt es sich um Leis­tun­gen nach dem 2. Dopin­gopfer-Hil­fege­setz. Ange­sprochen sind dabei Sport­lerin­nen und Sportler, die in der ehe­ma­li­gen DDR ohne ihr Wis­sen oder gegen ihren Willen Dop­ing­maß­nah­men zwangsweise hin­nehmen mussten. „Stellen Sie rechtzeit­ig bis Jahre­sende Ihre Anträge beim Bun­desver­wal­tungsamt, um die Frist zu wahren”, erin­nert Dresch­er an den für die Betrof­fe­nen wichti­gen Ter­min. Eine Nachre­ichung erforder­lich­er Nach­weise und Gutacht­en sei dabei im Nach­hinein noch möglich.  Wer Beratung, Hil­fe oder Begleitung wün­scht, erhält diese in der Anlauf- und Beratungsstelle bei der Lan­des­beauf­tragten.

Beeindruckende Einzelschicksale

Diese berichtet von beein­druck­enden Einzelschick­salen, die sie und ihre Mitar­beit­er ken­nen­ler­nen durften. „In unser­er Beratung begeg­nen uns psy­chisch sowie physisch schw­er geschädigte Men­schen. Die oft noch min­der­jähri­gen Sport­lerin­nen und Sportler waren erhe­blichem Leis­tungs­druck, mas­siv­en Gewal­ter­fahrun­gen und einem von Kon­spir­a­tion und Zwang geprägten staatlichen Sys­tem hil­f­los aus­ge­set­zt“, so Dresch­er, die auf die große Bedeu­tung der per­sön­lichen Aufar­beitung für die einzel­nen Betrof­fe­nen hin­weist.