Schwerin: Hinter der Bürgschaftsbank MV liegt ein bewegtes Jahr 2020

„Wir sehen uns auch in 2021 als verlässlicher Partner bei der Finanzierung von Gründungen, Wachstum, Stabilisierung oder Unternehmensnachfolgen in Mecklenburg-Vorpommern“, heißt es aus der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern, die in diesen Tagen auf ein bewegtes Jahr 2020 zurückblickte.

Auch oder gerade 2020 unterstützte die Bürgschaftsbank MV die Wirtschaft im Land. | Foto: privat

Die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH (BMV) zeigte sich im Corona geprägtem Jahr 2020 als zuverlässiger Krisenhelfer. So konnten viele Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern auf die Unterstützung der BMV zählen. Das ergänzende Programm „BMV express Liquidität“ trug dabei maßgeblich zur Liquiditätssicherung der Unternehmen bei.

 

44 Millionen Euro Bürgschaftsvolumen in 2020

Im zurückliegenden Jahr vergab die Bürgschaftsbank insgesamt circa 160 Bürgschaften mit einem Bürgschaftsvolumen von mehr als 44 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Bürgschaftsvolumen dabei um insgesamt 15,6 Prozent an. „Die Dynamik der Corona-Pandemie war insbesondere in den Lockdowns 2020 für alle betroffenen Unternehmen und Banken herausfordernd“, erklärt Dr. Thomas Drews, Geschäftsführer der BMV. Erfreulicherweise gab es trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage weiterhin auch Existenzgründungen in Mecklenburg-Vorpommern. Fast die Hälfte des im vergangenen Jahr bewilligten Bürgschaftsvolumens entfiel darauf. Neben den 28 Neugründungen bewilligte die BMV dabei für die Finanzierung von 39 Unternehmensnachfolgen Bürgschaften im Gesamtwert von fast 14 Millionen Euro, knapp 4 Millionen Euro mehr als in 2019.

 

Engagement ermöglichte Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen

In Mecklenburg-Vorpommern konnten zudem durch die Unterstützung der BMV insgesamt 2.187 Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern erhalten bleiben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg um ein Drittel. 358 Arbeitsplätze entstanden dagegen mit den Hilfen der BMV neu, ähnlich wie in 2019. „Der Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern war erheblich durch die Corona-Pandemie geprägt, und das hinterließ deutliche Spuren in fast allen Wirtschaftsbereichen. Kurzarbeit hat jedoch entscheidend zur Sicherung vieler Arbeitsplätze beigetragen“, so Drews weiter. Zur Bewältigung der Corona-Pandemie wurden der BMV in Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Mecklenburg-Vorpommern in kürzester Zeit zusätzliche Hilfen zur Verfügung gestellt. Unter anderem stieg die Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro und es gelang, das Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.

 

Auch in diesem Jahr Partner der Wirtschaft in MV

Zur Liquiditätssicherung für Unternehmen wurde daraufhin das ergänzende Programm „BMV express Liquidität“ ins Leben gerufen. Dieses trug maßgeblich zur deutlichen Steigerung des Kreditvolumens in 2020 bei. Insgesamt wurden 45 Verträge mit einem Kreditvolumen von 7,4 Millionen Euro genehmigt.  Die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie wie auch die Hilfsprogramme wurden nochmals bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. „Wir sehen uns auch in 2021 als verlässlicher Partner bei der Finanzierung von Gründungen, Wachstum, Stabilisierung oder Unternehmensnachfolgen in Mecklenburg-Vorpommern“, blickt der Geschäftsführer der BMV nach vorn.

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