Schwerin: Infos zum Baubeginn am Großen Moor

Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt am Großen Moor in Schwerin steht bevor. Am 24.10. informiert die Baufirma über die zeitlichen und technischen Pläne.

Fast drei Jahre sollen die Arbeiten im 2. Bauabschnitt des Großen Moor dauern | Foto: Michaela Christen

Während der erste Bauabschnitt am Großen Moor mit den beiden Gastronomien und den gut angewachsenen Bäumen in diesem Jahr schon von Schwerinern wie Touristen mit Freude genutzt wurde, läuft die Baumaßnahme am Schlachtermarkt derzeit auf Hochtouren. Bisher scheint dort alles im Zeitplan zus ein. Zumindest gibt es seitens der Verwaltung der Stadt Schwerin keine anderen Aussagen. Parallel aber laufen auch schon die Vorbereitungen für die Baumaßnahmen des 2. Abschnitts am Großen Moor.

Bereits im Vorfeld intensive Diskussionen und Informationen

Konkret sind recht langwierige weil technisch aufwändige Arbeiten auf dem großen Abschnitt zwischen dem 1. Bauabschnitt und der Werderstraße vorgesehen. Schon vorab hatte es intensive Diskussionen u.a. mit dem Ortsbeirat und auch manch direkte Gespräche mit Anwohnern gegeben. Gemeinsam mit dem Ortsbeirat hatte die Stadtverwaltung Schwerin vor einigen Monaten zudem das Vorhaben als solches präsentiert. Da für einen konkreten Zeitplan aber erst die erforderlichen Ausschreibungen erfolgt sein mussten, blieben diese vor allem für Anwohner und Gewerbetreibende wichtigen Informationen bisher nachvollziehbar aus.

Umfangreiche und aufwändige Arbeiten erforderlich

Eben diese sollen nun auf einer Informationsveranstaltung am 24. Oktober 2019 ab 18:30 Uhr im Demmlersaal des Rathauses allen Interessierten präsentiert werden. Dort werden die Verantwortlichen der ausführenden Baufirma TuK- Tief- und Kulturbau GmbH Schwerin über den konkreten Plan der 33-monatigen Bauzeit informieren. Vorgesehen sind in dieser recht langen Bauphase eine grundhafte Sanierung aller Straßen- und Gehwegoberflächen sowie die Instandsetzung und Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.

Nicht zuletzt auch auf Druck der Anwohner, der Gewerbetreibenden und des Ortsbeirates wird das gesamte Baufeld in nun vier Abschnitte aufgeteilt. Dabei sollen viele Arbeiten möglichst parallel verlaufen. Das aktuelle Ziel ist dabei, jeweils zwei Abschnitte in maximal 1,5 Jahren fertigzustellen.

Technische und zeitliche Planungen werden vorgestellt

Auf der Informationsveranstaltung am 24. Oktober soll es nun daher konkret um Fragen der zeitlichen und technischen Abläufe gehen. Nicht zur Diskussion stehen dieses Mal gestalterische oder „strukturelle“ Fragen. Einen solchen Blick auf die konkreten Planungen hatte die Verwaltung bereits im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des das gesamte Projekt intensiv begleitenden Ortsbeirates gegeben. So soll die Straße eine Asphaltfahrbahn mit pflasterten Seitenstreifen erhalten.

Gestalterische Planungen mit Ortsbeirat präsentiert

Auf diesen Streifen sind Längsparkflächen angeordnet. Barrierefreie Überquerungen realisiert die Planung durch Aufpflasterungen in den Kreuzungsbereichen. Diese wirken zeitgleich verkehrsberuhigend. Da aufgrund der vorhandenen Leitungsführungen eine Fällung der bestehenden Bäume unausweichlich ist, werden im neu fertiggestellten Bereich mindestens gleich viele neue Silberlinden gepflanzt. So kann der Alleencharakter erhalten bleiben. Der südliche Gehweg wird in Betonsteinpflaster ausgeführt. Auf der Nordseite hingegen kommen aus historischen Gründen die vorhandenen Granitplatten wieder zum Einsatz.

Am 4. November geht es los

Erste Termine sind schon im Vorfeld bekannt geworden. So soll die Fällung der bäume am 4. November beginnen. Direkt anschließend ist ab dem 11. November die Neuverlegung einer Gasleitung auf der gesamten Straße geplant. Erst danach können alle weiteren Maßnahmen beginnen.

Redaktion

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