Schwerin: Kids entwarfen Design für Shirts selbst

Die Schülerinnen und Schüler des Mecklenburgischen Förderzentrums in Schwerin tragen ab sofort T-Shirts, deren Design sie selbst entwickelt haben.

Shirt-Übergabe trotz Corona-Einschränkungen (v.l.: Matthias Nali und Sven Janke vom Sanitätshaus STOLLE, Isabelle Matz, Hannes Bulz und Antje Janku) | Foto: maxpress Schwerin

Ein eigenes Motiv auf dem Schul-T-Shirt zu haben ist schon etwas Besonderes. Genau das können nun die Schüler des Mecklenburgischen Förderzentrums in Schwerin von sich behaupten. Denn die Idee für den Aufdruck kommt schließlich von ihnen selbst. So können sie sich noch mehr mit der Botschaft ihres neuen Lieblingsshirts identifizieren. Und das Zugehörigkeitsgefühl wächst dabei deutlich. Letzteres ist gerade für die Mädchen und Jungen der Schule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung äußerst wichtig. Aus diesem Grund hat das Sanitätshaus STOLLE in der vergangenen Woche 200 T-Shirts gesponsert. Diese können die Kinder in Zukunft gemeinsam bei Sportwettkämpfen oder Schulfesten präsentieren.

Die Vielfalt der Schule sollte sich widerspiegeln

„Blau und Gelb sind zum einen unsere Schulfarben“, beschreibt Schülerin Isabelle Matz die neue Errungenschaft der Schule. „Und das Logo zeigt die besondere Hausform. Die Taucherbrille steht für unsere Schwimmhalle, man erkennt Rollstuhlbasketball und unsere Musikanlage findet sich auch wieder“, so die Schülerratsvorsitzende mit erkennbarem Stolz. „Uns war wichtig, dass sich die Vielfalt unserer Schule widerspiegelt“, ergänzt ihr Mitschüler Hannes Bulz. Mit diesen Gedanken gestaltete die Schülerfirma das Schullogo neu, sodass sich jeder Schüler mit seinen Stärken identifizieren kann. Isabelle und Hannes gehen in die 9. Klasse in Schwerin und freuen sich schon jetzt riesig, die T-Shirts bald der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Erstklässler bekommen Shirt zukünftig zur Einschulung

Außerdem sollen zukünftige Erstklässler das blaue T-Shirt zukünftig als Willkommensgeschenk erhalten, wie Antje Janku, stellvertretende Schulleiterin, weißt: „Ich denke, es ist wichtig, dass sich schon die Kleinen von Anfang an gut aufgehoben und dazugehörig fühlen. Und auch unsere Schulabsolventen der 10. Klasse sollen zur Erinnerung ein T-Shirt bekommen. Vielen Dank an das Team von STOLLE, dass sie diese Idee überhaupt haben Wirklichkeit werden lassen.“

„Kinder sollen Kindheit und Schulzeit uneingeschränkt genießen können“

Die T-Shirt-Aktion ist aber nur eine von vielen Kooperationen der Schule mit STOLLE. Denn für gewöhnlich versorgt das Sanitätshaus die Mädchen und Jungen mit diversen Hilfsmitteln, unterstützt sie zudem aber auch auf vielen anderen Ebenen. „Wir helfen, wo wir nur können. So waren wir schon oft beim Sommerfest dabei. Jedes Kind sollte einfach seine Kindheit und Schulzeit uneingeschränkt genießen können. Wenn wir dabei unseren Beitrag leisten können, machen wir das gerne. Und mit den neuen T-Shirts strahlen die Kinder jetzt noch mehr“, sagt Standortleiter Matthias Nali von STOLLE in Schwerin.

Sanitätshaus unterstützt gern

Um jedem Kind die optimalen Voraussetzungen dafür zu schaffen, seinem natürlichen Bedürfnis nach Bewegung nachzukommen, hat sich das Sanitätshaus STOLLE auf die besonderen Anforderungen der kleinen Patienten spezialisiert. Seit vielen Jahren arbeitet STOLLE dabei zum Beispiel mit dem Mecklenburgischen Förderzentrum in Schwerin zusammen.

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK das größte Schweriner Fashionevent. Er arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

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