Schwerin: Klare Perspektive für Profisport

Ab dem 10. Juli gelten weitere Lockerungen auch im Sportbereich. Die CDU/FDP-Fraktion in Schwerin fordert nun mehr Sicherheit für den Profisport der Stadt.

Auch in Schwerin wird ab dem 10. Juli wieder mehr gemeinsamer Sport möglich. | Foto: Symbolbild

Am vergangenen Dienstag kündigte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen für unser Bundesland an. Ab dem 10. Juli 2020 sollen sie gelten. Dabei ging es unter anderem um die Gastronomie, um Kitas und Schulen oder auch den Reisebus-Tourismus. Aber auch der Sport kam dabei nicht zu kurz. Unter anderem sollen wieder Wettkämpfe im Freizeit- und Breitensport auch mit einigen Zuschauern möglich sein.

CDU/FDP-Fraktion begrüßt weitere Öffnungsschritte im Sportbereich

Diese Öffnungen im Sportbereich treffen auf große Zustimmung bei der CDU/FDP-Fraktion in der Stadtvertretung Schwerin. Deren Vorsitzender Gert Rudolf zeigte sich erfreut über die Ankündigungen. Aber er und seine Fraktionskollegen sehen mit Blick auf den Profisport noch dringenden Klärungs- und Lösungsbedarf. Hier richten sie ihren Blick nun auch auf den Schweriner Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier.

Der Vorsitzende der CDU/FDP-Fraktion in Schwerin, Gert Rudolf | Foto: Fotostudio Sylvana Warsakis

Der Profisport braucht dringend Planungssicherheit

„Für den Freizeit- und Breitensport in unserer Stadt sind die verkündeten Öffnungen ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität. Die Fußballer können zum Beispiel ihre Spiele wieder mit maximal 500 Zuschauern austragen. Eine Lösung für die Volleyballerinnen des SSC und die Handballer der Mecklenburger Stiere ist das aber nicht. Im Gegensatz zu kleineren Städten verfügt Schwerin mit der Sport- und Kongresshalle und der Palmberg-Arena über Hallen, in den selbst mit Abstandsregelungen weit mehr als 1.000 Zuschauer Platz finden. Die Vereine brauchen Planungssicherheit für die neue Saison. Deshalb braucht es schnell eine Entscheidung, die den Bedarf der Vereine sieht und auch wirtschaftlich Sinn macht. Von Oberbürgermeister Dr. Badenschier, der die finanzielle Unterstützung der Stadt für den Teamsport bis zuletzt blockiert hatte, erwarte ich bei den Gesprächen am Tisch von Ministerpräsidentin Schwesig den vollen Einsatz für die Sportstadt Schwerin“, so Fraktionschef Rudolf.

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK das größte Schweriner Fashionevent. Er arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

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