Schwerin: Konferenz mit klarem Zukunftsfokus

Die weitere Entwicklung Schwerins und Westmecklenburgs als Wissenschafts- und Hochschulstandort thematisiert die diesjährige IHK-Wirtschaftskonferenz.

Foto: Industrie- und Handelskammer Schwerin | Schwerin-Lokal.de

Auch in diesem Jahr wird es eine Wirtschaftkonferenz Westmecklenburg der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin (IHK) geben. Mit Blick auf die Zukunft der Stadt und der Erkenntnisse der vergangenen Monate und Jahre wird sie sich der Stadt und der Region als Wissenschafts- und Hochschulstandort widmen.

Stattfinden wird die Veranstaltung am 10. September 2019 zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr in der Graf-Schack-Allee 12 (Ludwig-Bölkow-Haus) in Schwerin.

Die Idee brauchte Zeit

In der jüngeren Vergangenheit ist in breiten Teilen der Gesellschaft die Erkenntnis gewachsen, dass die Stadt Schwerin und die untrennbar mit ihr verbundene Region Westmecklenburg deutlich intensiver als Wissenschafts- und Hochschulstandort positioniert und entwickelt werden müssen. Über viele Jahre hatten die speziell in Schwerin ansässigen Hochschulen eher mit einem Nischendasein zu kämpfen. Der seit Jahren bestehende Verein der Freunde und Förderer von Hochschulen in Schwerin e.V. hat teilweise einsam gegen Zweifler und Kopfschüttler angekämpft, wenn es um die Stärkung vorhandener Hochschulen und die Ansiedlung weiterer in Schwerin ging. Dass sich dieser Kampf der Vereins und speziell auch seines Vorsitzenden Dr. Joachim Wegrad sowie vor allem auch der bereits vorhandenen Hochschulen gelohnt hat, zeigt der Umstand, dass seit gut einem Jahr eine breite gesamtgesellschaftliche Einheit an Partnern für die einstmals einsam vertretenen Ziele kämpft.

Symbolbild „Wissenschaft“

Aus dem „Ob überhaupt“ wurde eine Entwicklungsthematik

Inzwischen ist aus der Diskussion, ob Schwerin und die Region Westmecklenburg denn irgendwann einmal ein Wissenschafts- und Hochschulstandort werden können, die Frage geworden, wie man den längst bestehenden Standort weiterentwickeln kann. Natürlich wird dabei die Bedeutung auch neu zu schaffender staatlicher Hochschulstrukturen immer wieder diskutiert. Aber, und das ist der Fortschritt, es wird nicht alles an der Notwendigkeit einer staatlichen Universität festgemacht. Vielmehr werden von allen Unterstützern einer entsprechenden Standortentwicklung ergebnisoffen verschiedene Ansätze und Ideen diskutiert.

Ein ganz deutliches Zeichen dieser positiven Entwicklung ist die Thematik der diesjährigen Wirtschaftskonferenz der IHK zu Schwerin. Unter dem Titel „Schwerin als Wissenschafts- und Hochschulstandort weiterentwickeln“ sollen bereits entwickelte Ideen unter Einbeziehung von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert werden. In Workshops und Vorträgen werden bestehende Ideen wie auch darüber hinaus gehende Ansätze der Öffentlichkeit vorgestellt und offen diskutiert.

Das Programm sowie die Möglichkeit zur Online- Anmeldung sind unter www.ihkzuschwerin.de/wirtschaftskonferenz veröffentlicht. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Redaktion

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