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Schwerin: Landesbischöfin wendet sich mit Wort zu Ostern an die Menschen

„Mit Ostern wird nicht alles anders. Aber mit Ostern lebt es sich anders, näm­lich hof­fend und liebend.“ Mit diesen Worten ermutigt Lan­des­bis­chöfin Kristi­na Kühn­baum-Schmidt, die Ver­heißung des Oster­festes wahrzunehmen. Auch

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  • Veröffentlicht April 3, 2021
2021: 850 Jahre Dom zu Schw­erin. | Foto: schw­erin-lokal / Stephan Har­ing

Mit Ostern wird nicht alles anders. Aber mit Ostern lebt es sich anders, näm­lich hof­fend und liebend.“ Mit diesen Worten ermutigt Lan­des­bis­chöfin Kristi­na Kühn­baum-Schmidt, die Ver­heißung des Oster­festes wahrzunehmen. Auch und ger­ade mit­ten in der Coro­na-Pan­demie.

 

Landesbischöfin: „Ostern bedeutet, mit Gott zu rechnen”

Ostern bedeute nicht, die Real­ität auszublenden. Son­dern mit Gott zu rech­nen: „Die Coro­na-Pan­demie und ihre Fol­gen haben unser Leben erschüt­tert. Das macht deut­lich, wie frag­il viele unser­er gewohn­ten Sicher­heit­en sind. Und es fordert uns her­aus, ein neues Ver­ständ­nis unseres Lebens zu entwick­eln, ohne zu wis­sen, wie es genau ausse­hen wird. Mit ein­er solchen Ungewis­sheit kann man wohl nur umge­hen, wenn man hof­fend und liebend lebt. Also nüchtern auf das sieht, was jet­zt an der Tage­sor­d­nung ist, und zugle­ich darauf ver­traut, dass Gott uns dabei Möglichkeit­en für Gutes, für neue Per­spek­tiv­en, für neues Leben zus­pielt.“

Die Lan­des­bis­chöfin der Nord­kirche erin­nert an die Ostergeschichte, wie sie die Evan­ge­lis­ten in der Bibel erzählen: „Die Frauen, die am Oster­mor­gen zum Grab des Gekreuzigten gehen, sind müde und rat­los. Doch was sie an diesem Mor­gen erleben, verän­dert ihr Leben. Jesus Chris­tus ist aufer­standen, sagen sie, nach Worten suchend, vor­sichtig weit­er.“ Lan­des­bis­chöfin Kühn­baum-Schmidt: „Durch die Jahrhun­derte hin­durch find­en diese Worte ihren Weg bis zu uns: Jesus Chris­tus ist aufer­standen. Die Nacht ist vor­bei. Der helle Ostertag ist da. Und hof­fend und liebend kön­nen wir unseren Weg durch das Leben durch alle Äng­ste hin­durch gehen. Denn Gott geht nicht nur mit uns durch unser Leben, son­dern kommt uns auch dann, wenn aus unser­er Sicht alles zu Ende ist, mit Zukun­ft und neuem Leben ent­ge­gen, eröffnet uns neue Per­spek­tiv­en und spielt uns neue Möglichkeit­en zu.“