Schwerin: Bundesunterstützung für Unternehmen startet

Über die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin sind ab sofort Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung möglich, teilt das Institut mit.

Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin steht den Unternehmen in der Corona-Krise zur Seite. | Foto: Symbolbild

Es steht außer Frage, die Wirtschaft auch in unserem Bundesland treffen die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus hart. Gerade Freiberufler, Einzelunternehmen, kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor massiven Problemen. Aber auch die großen Unternehmen müssen nun kämpfen. Der Bund und auch unser Bundesland haben bereits erste Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft angekündigt und beschlossen. Weitere sind angekündigt. Und die ersten Möglichkeiten zur Beantragung und zum Abruf von Geldern stehen inzwischen zur Verfügung. Dabei sind auch Kredit- und Darlehensprogramme der KfW.


Sparkasse steht ab sofort zur Hilfe bereit

Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin erklärt, ab sofort bereit zu stehen, Unternehmen und Selbständigen Hilfe anzubieten, die von der Corona-Krise betroffen sind. Ab heute sind über das regionale Kreditinstitut Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung möglich, für das die KFW ihre bestehenden Darlehensprogramme mit teilweiser Haftungsübernahme erweitert. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen und stehen unseren Unternehmenskunden zur Seite“, so Kai Lorenzen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.

Ausgeweitete KfW-Programme sind verfügbar

Die KfW hat ihre bestehenden Programme in Form von Darlehen mit teilweiser Haftungsübernahme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern. Darunter sind der KfW-Unternehmerkredit für Bestandsunternehmen, der ERP-Gründerkredit-Universell sowie der KfW-Kredit für Wachstum für größere Unternehmen.

Für alle Unternehmensgrößen führt die KfW in der zweiten Phase ein neues KfW-Sonder-Programm mit erhöhter Risikotoleranz ein. Dieses können Unternehmen in Anspruch nehmen, die durch die Corona-Krise in größere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Überdies will die KfW für größere Unternehmen Direktbeteiligungen im Rahmen von Konsortialfinanzierungen anbieten. Auch für Selbständige und Freiberufler hat die Bundesregierung inzwischen ein Hilfsprogramm angekündigt. „Hier geht es um Kundengruppen, bei denen vor allem Zuschüsse wirksam sind und denen mit Krediten nur im Ausnahmefall zu helfen ist“, so Ulrich Kempf, Vorstandsmitglied. „Sobald wir dazu genaue Termine und Details kennen, informieren wir darüber.“

Hilfen soll schnell und wirksam ankommen

„Es ist uns wichtig, dass die Hilfen möglichst schnell und wirksam bei den Betroffenen ankommen.“, ergänzt Kai Lorenzen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. Weitere Informationen für betroffene Kunden stellt die Internetfiliale der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin zur Verfügung gestellt.

Stefan Rochow

Journalist, Unternehmer und Gründer der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Sie erreichen mich per E-Mail unter redaktion@schwerinlokal.de

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