Schwerin: Late-Night-Uni an der FHM

Erstmals veranstaltet die Fachhochschule des Mittelstands Schwerin eine Late-Night-University. Digital bietet die Einrichtung drei interessante Vorträge an.

Die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) in Schwerin

Bereits im Lockdown haben die privat geführten Hochschulen des Wissenschafts- und Hochschulstandorts Schwerin bewiesen, dass sie schnell auch auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren können. Die Umstellung von Präsenz- auf digitales Studium ging schnell und weitestgehend reibungslos vonstatten. Dabei stand für alle Hochschulen der Stadt das studentische Vorankommen im Mittelpunkt. Schrittweise folgten dann auch neue Veranstaltungsformate – angepasst an die neue Situation. Vor allem auch die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) beweist hierbei Ideenreichtum und Kompetenz.

Bereits am kommenden Samstag (17. Oktober 2020) kann man sich erneut davon überzeugen. Denn dann öffnet die Hochschule, die am Pfaffenteich ihren Sitz des Standorts Schwerin hat, ihre virtuellen Türen. Die erste Late Night University steht dann auf dem Programm. Drei Dozentinnen der Einrichtung referieren dabei zu Themen aus dem Digitalen Marketing, der Sozialpsychologie und der Lehrerausbildung. Für alle Interessierten ein sicherlich spannendes Angebot. Vor allem auch, da das Wetter vor der Tür praktisch egal ist. Vom heimischen Sofa aus lässt sich zwischen 17 Uhr und 19:15 Uhr Hochschulluft schnuppern. Der Zugang zu den Veranstaltungen erfolgt über die Homepage der Hochschule.

 

Die drei Veranstaltungen der 1. Late-Night-University der FHM Schwerin

  • 17.00-17.45 Uhr: Pia Winkler: Digitales Marketing in Digitalen Zeiten
    Von Influencern, Hashtags und anderem Content – wie sich die Werbebranche dem gesellschaftlichen Verhalten anpasst.

 

  • 17.45-18.30 Uhr: Valerie Isabel Elss: Anwendungspotenziale der Sozialpsychologie
    Die Sozialpsychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten im Rahmen sozialer Kontexte. Wie hängt dies mit Hilfeverhalten, unserer Gesundheit oder auch sogar Sorgerechtsstreitigkeiten zusammen? Der interaktive Vortrag gibt einen Ausblick auf diese und weitere spannende Anwendungsbereiche.

 

  • 18.30-19.15 Uhr: Gabriele Taube M.A.: Müssen wir uns Sorgen machen, wenn Schülerinnen und Schüler von Quereinsteigern unterrichtet werden? Oder können wir den neuen „Lehrkräften“ etwas zutrauen?
    Wo liegt eigentlich Unterschied zwischen regulär ausgebildeten Pädagogen und Quereinsteigern? Kommt es, wenn man der aktuellen „Hattie-Studie“ folgt, nicht mehr auf den Einzelnen an? Vieles hängt davon ab, ob die zukünftige Lehrerin oder der zukünftige Lehrer in der Lage ist, junge Menschen in all ihren Entwicklungsphasen ernst zu nehmen, sie zu begleiten und dabei eine Menge Freude am Beruf zu haben. Entscheidend ist auch, wie fundiert und umfassend die Fachkenntnisse sind, und ob die Unterrichtsinhalte auf das jeweilige Schülerniveau transponieren werden können. Außerdem ist es wichtig, über eine breite Palette an Erarbeitungsmethoden und Erklärungsvarianten zu verfügen und die Kompetenz zu besitzen, souverän mit schwierigen Momenten oder heterogenen Gruppen umzugehen und trotzdem feinfühlig und verständnisvoll zu bleiben.

 

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