Schwerin: „Man müsste mal…“ – Podcast Folge 14

"Man müsste mal..." mehr für den Radverkehr in Schwerin tun. Das dachte sich Madleen Kröner. Gesagt, getan - inzwischen liegen mehrere tausend Unterschriften für das Anliegen vor.

Madleen Kröner aus Schwerin spricht im Podcast „Man müsste mal…“ über ihr Engagement.

„Man müsste mal…“ das Lesen in der Stadt Schwerin fördern. Das dachte sich Sylvia Hoelger. Aber sie ließ es nicht bei dem Gedanken. Sie handelte. Gemeinsam mit zahlrechen Mitstreiterinnen und Mitstreitern engagiert sie sich daher seit 2012 im Freundeskreis der Schweriner Stadtbibliothek e.V. In Folge 13 des Podcasts „Man  müsste mal…“ aus, über und für Schwerin sprach sie über dieses Engagement. „Man müsste mal…“ dachte sich auch Madleen Kröner. Gemeinsam mit anderen Radenthusiasten rief sie daher den „Radentscheid Schwerin“ ins Leben.

 

Wenn man etwas erreichen will, muss man etwas dafür tun

Schwerin ist schön. Keine Frage. Doch es ist noch Luft nach oben. Da ist sich Madleen Kröner sicher. Und sie ist damit nicht allein. „Vor 2 Jahren haben mein Mann und ich unser Auto abgeschafft, und wir sind auf das Fahrrad umgestiegen. Wenn man die Verkehrswende wirklich will, wirklich dem Klimawandel entgegenwirken will, dann muss man auch etwas dafür tun. Jeder für sich und auch wir alle zusammen“, so Madleen Kröner.

 

Radentscheid sammelt Unterschriften

Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen hat sie den Schweriner „Radentscheid“ ins Leben gerufen. Diese Bewegung für bessern Alltagsradverkehr gibt es in mehr als 30 Städten bundesweit. Der „Radentscheid Schwerin“ ist ein Bürgerbegehren für gute und sichere Radwege in Schwerin. Nach der Prüfung der formalen Zulässigkeit durch die Stadt begann am 14. September 2020 die Unterschriftensammlung. Benötigt werden 4.000 Unterschriften von Schweriner Bürgerinnen und Bürger. Kommen die zusammen, muss sich die Stadtvertretungen mit den fünf Zielen des Bürgerbegehens befassen:

  • Sichere, breite und komfortable Radwege
  • Stadtweites und engmaschiges Radverkehrsnetz
  • Kreuzungen und Einmündungen sicher gestalten
  • Fahrradstellplätze umfassend ausbauen
  • Verkehrswende konsequent und transparent fördern

Inzwischen, wir berichteten bereits, ist das 4000-er-Ziel erreicht. Aber die Sammlung geht noch etwas weiter. Denn es ist immer so, dass manche Menschen mehrfach unterschreiben. Oder aber, dass auch nicht gültige Unterschriften in der Sammlung auftauchen. Was bisher erreicht wurde, erzählt Madleen Kröner im Podcast „Man müsste mal …“.

Hier geht es zu Folge 14

Carl Otte

Carl Otte ist freier Mitarbeiter der Digitalzeitung Schwerin-Lokal.de

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