Schwerin: „Mecklenburg sagenhaft“ – 30 Sagen aus und über MV

Mit der Ausstellung "Mecklenburg sagenhaft", die sich vor allem auch an Kinder richtet, präsentiert die Stiftung Mecklenburg ab Donnerstag in Schwerin einen Einblick in Sagen aus und über MV. Geklärt wird dabei auch die Frage, weshalb der Brunnen "Rettung aus Seenot" vom Schweriner Marktplatz auf den Grunthalplatz umzog.

 

Das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin

Ab dem kommenden Donnerstag, 25. November 2021, präsentiert die Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin eine neue Ausstellung. Diese lädt speziell auch Kinder zum Besuch ein. Unter dem Titel „Mecklenburg sagenhaft“ werden 30 Sagen aus Mecklenburg in Aquarellen und Zeichnungen der Güstrower Künstlerin Andrea Sommerfeld vorgestellt. In der Auswahl befinden sich weithin bekannte Klassiker wie die Sage vom Teterower Hecht neben seltener erzählten Stücken aus dem rund 30.000 Texten umfassenden mecklenburgischen Sagenschatz. Mit dabei ist auch die Erklärung, wie die Maränen einst in den Schaalsee gelangt sind. Wer wissen will, warum der Fluss Recknitz krumm und schief ist, warum die Stadt Hagenow keine Stadttore besitzt oder warum der Brunnen „Rettung aus Seenot“ in Schwerin vom Markt an den Hauptbahnhof umziehen musste, findet beim Gang durch die Ausstellung ebenfalls Antworten.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt. Geöffnet ist die neue Ausstellung von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 18 Uhr. Die Sagen lassen sich in der Ausstellung in kindgerechter Sprache nachlesen. Es besteht auch die Möglichkeit, sich nach vorheriger Absprache Sagen in gemütlicher Runde vorlesen zu lassen. Anfragen hierzu bitte unter info@stiftung-mecklenburg.de oder telefonisch unter der Nummer 0385-77883820. Gezeigt wird die Ausstellung bis zum 27. Februar 2022 in der Stiftung Mecklenburg (Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstr. 12, 19055 Schwerin).

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