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Schwerin: Mehrere Streifenwagen jagen Autofahrer

Zulet­zt war es schon mehrfach zu inten­siv­eren Ver­fol­gungs­jag­den zwis­chen der Polizei und flüch­t­en­den Aut­o­fahrern in Schw­erin gekom­men. Teil­weise fühlten sich Beobachter wie im Film. Wir berichteten sein­erzeit. Nun musste die Polizei

  • Veröffentlicht Januar 14, 2020
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Wieder Blaulicht in und um Schw­erin | Sym­bol­bild

Zulet­zt war es schon mehrfach zu inten­siv­eren Ver­fol­gungs­jag­den zwis­chen der Polizei und flüch­t­en­den Aut­o­fahrern in Schw­erin gekom­men. Teil­weise fühlten sich Beobachter wie im Film. Wir berichteten sein­erzeit. Nun musste die Polizei erneut aufs Gaspedal treten, um einen Aut­o­fahrer let­z­tendlich zu stop­pen. Dieses Mal traf es aber nicht Schw­erin, son­dern das nahe gele­gene Parchim.

Mehrere Streifenwagen jagen 32-jährigen

Gle­ich mehrere Streifen­wa­gen kamen dabei zum Ein­satz. In der Nacht zum Son­ntag wollte einen 32-jähriger Fahrer in Parchim kon­trol­lieren. Statt sein Fahrzeug zu stop­pen, trat dieser auf das Gas und fuhr davon. Mehrfach ver­sucht­en die Beamten, den Flüch­t­en­den zu stop­pen. Dies gelang allerd­ings nicht, so dass der 32-jährige seine ras­ante Fahrt in Rich­tung Lübz, Plau und Krakow am See fort­set­zte. Wie die Polizei berichtet, fuhr er dabei stel­len­weise etwa 170 km/h und gefährdete zudem auch unbeteiligte Verkehrsteil­nehmer. Zudem ver­suchte er mehrfach wie man es son­st nur aus Fil­men ken­nt, Ein­satz­fahrzeuge von der Straße abzu­drän­gen. Let­ztlich gelang es der Polizei, den Flüch­t­en­den in einem Baustel­len­bere­ich auf der Auto­bahn 19 bei Mal­chow zu stop­pen.

Flüchtender verriegelt Fahrzeug – Polizei schlägt Scheibe ein

Dieser Augen­blick war aber noch nicht das Ende des Ein­satzes, Denn weit­er­hin zeigte der 32-jährige wenig Lust, sich den Beamten zu ergeben. Daher ver­riegelte er das Fahrzeug von innen, nach dem er ange­hal­ten hat­te. Die Polizei sah keinen Ausweg, als die Beifahrerscheibe einzuschla­gen, um den Fahrer erre­ichen zu kön­nen. Schnell stellte sich her­aus, dass dieser alko­holisiert war und zudem offen­bar unter Ein­fluss von weit­eren Dro­gen stand. Ein Atemalko­holtest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Den Führerschein allerd­ings kon­nten die Beamten nicht einziehen, denn der Fahrer befand sich nicht im Besitz ein­er gülti­gen Fahrerlaub­nis. Auch war sein Fahrzeug wed­er für den öffentlichen Straßen­verkehr zuge­lassen noch ver­sichert. Bei ein­er Durch­suchung ent­deck­ten die Beamten dann auch noch eine geringe Menge rauschgiftähn­lich­er Sub­stanzen.

Lange Liste an Anzeigen

Weit­ere Über­prü­fun­gen bracht­en zudem zutage, dass der 32-jährige schon im Vor­feld wegen Trunk­en­heit im Straßen­verkehr, Kennze­ichen­miss­brauchs und Fahrens ohne Fahrerlaub­nis aufge­fall­en war. Die nächtliche Flucht über etwa 70 km ergänzt diese Liste nun um Anzeigen wegen Gefährdung des Straßen­verkehrs, Trunk­en­heit im Straßen­verkehr, Fahrens unter Dro­genein­wirkung, Ver­stoßes gegen das Pflichtver­sicherungs­ge­setz, Fahrens ohne Fahrerlaub­nis und Ver­stoßes gegen das Betäubungsmit­telge­setz.

  • Stephan Haring

    Stephan Har­ing ist freier Mitar­beit­er unser­er dig­i­tal­en Tageszeitung. Er hat ein Bach­e­lor-Studi­um der Kom­mu­nika­tion­swis­senschaften an der Uni­ver­sität Erfurt mit den Neben­fäch­ern Sozial­wis­senschaften & Poli­tik absolviert. Im Nach­hinein arbeit­ete er in lei­t­en­den Funk­tio­nen der Presse- & Öffentlichkeit­sar­beit, im Leitungs­bere­ich eines Unternehmens sowie als Rek­tor ein­er pri­vat geführten Hochschule. Zudem entwick­elte, organ­isierte und real­isierte er mit der durch ihn entwick­el­ten LOOK ein Fash­ion­event in Schw­erin. Heute arbeit­et er freiberu­flich als Tex­ter, Press­esprech­er und Tex­tko­r­rek­tor sowie als Berater in ver­schiede­nen Pro­jek­ten. In einem Schw­er­iner Orts­beirat ist er zudem ehre­namtlich als Vor­sitzen­der kom­mu­nalpoli­tisch aktiv.

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