Schwerin: Nun auch Feuerwehren impfberechtigt

Bislang waren bereits 3000 Polizeibeamte mit besonderem Infektionsrisiko in Mecklenburg-Vorpommern impfberechtigt. Nun weitete der MV-Gipfel diese Gruppe um weitere Polizistinnen und Polizisten sowie Mitglieder der Feuerwehren aus. Eine Entscheidung, die Innenminister Torsten Renz in Schwerin ausdrücklich begrüßte.

Auch in Schwerin sind nun zusätzliche Polizisten und Mitglieder der Feuerwehren impfberechtigt. | Foto: privat

Dass Impfungen der wohl zentrale Baustein heraus aus der Corona-Pandemie sind, dürfte unstrittig sein. Schon vor diesem Hintergrund ist es von zweifelsfrei großer Bedeutung, dass auch Polizei und  Berufsfeuerwehren in möglichst großem Umfang geimpft werden. Und das, so möglich, auch nicht erst zuletzt. So sind beide Berufsgruppen im Rahmen ihrer Einsätze nahezu täglich mit zahlreichen Personen konfrontiert, die möglicherweise infiziert sein könnten. Gerade für die Polizei ist die Situation dabei zusätzlich schwierig. Denn immer wieder sind sie bei Veranstaltungen zunehmend auch gewaltbereiter Gruppierungen konfrontiert, die unter dem Deckmantel, gegen die Corona-Maßnahmen zu sein, auf den Straßen demonstrieren. Häufig kommen sie dabei den Beamten sehr nahe, spucken sie an und manches mehr. Hier bietet im Zweifel nur die Impfung abschließenden Schutz gegen eine Ansteckung.

 

Neben Polizisten nun auch Mitglieder der Feuerwehren impfberechtigt

In Mecklenburg-Vorpommern ist daher für 3.000 Polizistinnen und Polizisten, die dem höchsten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, die Impfung vorgesehen. Seit Ende März konnten bereits über die Hälfte ihre Erstimpfung erhalten. Die Impfkonzeption der Landespolizei lässt dabei die Möglichkeit zu, flexibel auf die Ressourcen der Impfzentren und die verfügbaren Impfstoffkapazitäten zu reagieren.

Mit dem letzten MV-Gipfel fiel zudem die Entscheidung, dass nun neben weiteren Polizistinnen und Polizisten auch Beschäftigte der Berufsfeuerwehren und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren eine vorzeitige Impfung erhalten können.“ Ich begrüße diesen Schritt sehr, denn neben der Polizei sind es auch die Feuerwehren, die für die Funktionalität des Staates besonders wichtig sind. Ich bin froh, dass jetzt auch das Impfangebot für Feuerwehrfrauen und -männer in unserem Land möglich ist. Denn auch sie sind einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Unsere Feuerwehrleute brauchen den bestmöglichen Schutz, den wir bieten können“, so Innenminister Torsten Renz in Schwerin zu dieser Entwicklung. 

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