Schwerin: Online-Tagung zum Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR

Der Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR stellt ein zentrales Tehma der ARbeit der LAndesbeauftragten für MV dar. Für den 18. März 2021 lädt Anne Drescher nun zu einer Online-Tagung ein, die sich mit eben diesem Thema näher beschäftgt.

Eine Online-Tagung beschäftigt sich in Schwerin mit dem Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR.

Auch weiterhin spielt der Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR in der Arbeit der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur eine große Rolle. Ein ebenso sensibles wie für die Geschichte der letzten Diktatur auf deutschem Boden absolut unrühmliches ist. Am 18. März 2021 findet nun eine Online-Fachtagung zu diesem Thema statt.

 

Tagung zum Umgang mit behinderten Minderjährigen in der DDR am 18.3.21

Coronabedingt soll die Tagung von 10.00 bis 16.30 Uhr ohne Anmeldung als öffentlich und frei zugänglicher Livestream über die Internetseite der Landesbeauftragten zu verfolgen sein. Die Teilnehmenden können ihre Fragen dabei während der Tagung per Mail stellen. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Betroffene und Angehörige, als auch an Fachkräfte der Behindertenhilfe, Mitarbeiter von Einrichtungen und Behörden, Therapeuten und Ärzte. In vier Vorträgen erfolgt die Vorstellung erster Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien und Erkenntnisse aus den zahlreichen Beratungsgesprächen der Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ für Mecklenburg-Vorpommern. Im Anschluss diskutieren Betroffene und Referenten über die Bewertung dieser Erkenntnisse, über Aufarbeitung und Anerkennung für die Betroffenen und die Verbesserung der Lebenssituation von Behinderten in der heutigen Gesellschaft.

 

Tagung mit vielfältigen Inhalten und begleitend virtuelle Ausstellung

Zum Begleitprogramm der Tagung gehört eine virtuelle Ausstellung. Diese informiert über das Leben von Kindern und Jugendlichen mit geistigen und körperlichen Behinderungen in der DDR. Thematisiert werden dabei Unterbringung, Betreuung, Integration, Bildungs- und Therapieangebote in staatlichen und konfessionellen Einrichtungen. Anhand von Einzelschicksalen erfolgt dabei die Dokumentation der Lebenswelten von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen.

Der Zugang zur Ausstellung erfolgt über die Internetseite der Landesbeauftragten. Gezeigt werden kann sie künftig auch als Wanderausstellung auf 13 Rollbannern.
Noch bis 30. Juni 2021 können sich Betroffene sowie deren Angehörige und Betreuer an die Anlauf- und Beratungsstelle für die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ bei der Landesbeauftragten für MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur wenden.

Online-Fachtagung

Donnerstag, 18. März 2021, 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Frei zugänglicher Livestream ohne Anmeldung: 
www.landesbeauftragter.de

Fragen an die Referenten und an das Podium während der Tagung per Mail an: tagung@lamv.mv-regierung.de

 

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