Schwerin: Persönliche Gegenstände an Badestelle sorgten für Polizeieinsatz

Es ist Mittwochfrüh in Schwerin. Am Ziegelaußensee im Bereich einer Badestelle findet eine Passantin Kleidung und weitere persönliche Gegenstände. Aber niemand ist zu sehen. Es folgt ein Polizeieinsatz, bei dem Suchhunde, Wasserschutzpolizei und weitere Kräfte zum Einsatz kommen.

Auch die Wasserschutzpolizei kam in Schwerin zum Einsatz. | Foto: privat

Ein großer Schreck und nachfolgende Ungewissheit gab es am Mittwoch vergangener Woche in Schwerin an einer Badestelle im Bereich „Am Friedensberg“. Nachdem einige Gegenstände und Kleidung aufgefunden wurden, kam es zu einem Polizeieinsatz. 

 

Persönliche Gegenstände im Badestellenbereiches – Aber niemand zu sehen

Konkret lagen im Badestellenbereich diverse persönliche Gegenstände, Schuhe, T-Shirt und auch ein Handtuch. Allerdings konnte eine Passantin am Mittwochmorgen niemanden sehen, der oder die zu den Gegenständen hätte gehören können. Der See liegt ruhig – niemand schwimmt dort. Auch um die Badestelle herum ist kein Mensch zu sehen. Nicht ausgeschlossen, dass es zu einem Unglücksfall gekommen sein könnte. Denn wer lässt schon diese Sachen an einer Badestelle einfach liegen? 

 

Suchhunde, Wasserschutzpolizei und zahlreiche weitere Polizeikräfte im Einsatz

Es folgte, was folgen musste: Ein Polizeieinsatz. Einsatzkräfte des Hauptquartier Schwerin und der Wasserschutzpolizei nahmen die Suche nach einer bis dahin unbekannten Person auf. Sie suchten dabei ebenso seeseitig wie auch im gesamten Uferbereich. Allerdings erfolglos. Zusätzlich kamen daher auch Suchhunde zum Einsatz und in der angrenzenden Wohnsiedlung fanden Befragungen statt. Auch hier: Fehlanzeige. Bis Donnerstagmittag ging auch keine Vermisstenmeldung bei der Polizei Schwerin ein.

 

Polizei bittet um mehr Sensibilität

Leider sei es keine Seltenheit, dass persönliche Sachen in der wärmeren Jahreszeit im Uferbereich der Seen in und um Schwerin gefunden werden. Warum die Sachen liegen bleiben, ist nicht bekannt. Unglücksfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, sind zum Glück die absolute Ausnahme. Mit Blick auf diese wiederholten Situationen bittet die Polizei  Schwerin um mehr Sensibilität und umsichtiges Handeln. Jeder Fall, wie der aktuelle, löst einen aufwendigen Polizeieinsatz aus. Dieser verursacht dabei nicht nur Kosten. Er bindet auch Kräfte, die in dieser Zeit nicht für andere Einsätze zur Verfügung stehen.

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