Schwerin: Polizei kontrolliert verstärkt mit Blickpunkt Alkohol und Drogen

Erneut sollen in ganz Mecklenburg-Vorpommern themenorientierte Kontrollen der Polizei für mehr SIcherheiit auf den Straßen sorgen. In diesem Monat sind sie auf Alkohol und Drogen ausgerichtet.

Alkohol und Fahrzeug führen, das passt nicht zusammen. Die Polizei kontrolliert in diesem Monat verstärkt. | Foto: privat

Anfang Juni starteten in Mecklenburg-Vorpommern erneut themenorientierte Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. In diesem Monat sind sie auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet.

 

Im Juni Kontrollen mit Schwerpunkt Alkohol und Drogen

Mit steigenden Temperaturen und sinkenden Zahlen bei den Neuinfektionen im Rahmen der Corona-Pandemie freut sich das Gros der Bevölkerung auf die Möglichkeiten Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte zu treffen und etwas zu unternehmen. Ein Glas Wein beim Restaurantbesuch, ein Cocktail bei der Grillparty oder ein Bier beim Public Viewing gehören für viele fast immer dazu. Gerade auch in diesem Jahr, in dem mit der Fußball-Europameisterschaft ein entsprechend wichtiges Sport-Großereignis bevorsteht, das gemeinsames Mitfiebern beim einen oder anderen Bier mit sich bringt.

Zwar gab es im vergangenen Jahr, vermutlich pandemiebedingt, einen leichten Rückgang der Verkehrsunfallzahlen um 9,32 %, so dass eine Verringerung von 60.064 (2019) auf 54.461 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen war. Jedoch stellt das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen im Jahr 2020 mit neun getöteten Personen (2019: 13) und 110 schwerletzten Personen (2019: 121) weiterhin eine der Hauptunfallursachen dar.

Die Beamtinnen und Beamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg sind daher im gesamten Monat Juni im Einsatz, um sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchzuführen. Ziel dabei ist es, das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen, dass es durch die Einnahme von Rauschmitteln zu deutlichen Einschränkungen zum Beispiel in der Wahrnehmung oder der Reaktionszeit kommt. In der Folge hat dies  gefährliche Folgen für das Führen eines Fahrzeuges.

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