Schwerin: Polizei schnappt Tankbetrüger

Das hatten sich die drei Insassen eines PKW sicher anders vorgestellt. Erst tankten aber zahlten sie nicht. Aber die Polizei erwischte sie nahe Schwerin.

Polizeieinsatz in Schwerin. | Foto: Symbolbild

Das hatten sich die drei Insassen eines PKW sicherlich anders vorgestellt. An einer Tankstelle in Ludwigslust hatten sie für etwa 30 Euro getankt. Anstatt zu bezahlen, entschieden sie sich unmittelbar danach zu fliehen. Das allerdings rief die Polizei auf den Plan.

 

Getankt, nicht bezahlt und geflohen

Denn ein Mitarbeiter der betreffenden Tankstelle hatte das Kennzeichen der drei notiert und unmittelbar danach die Beamten informiert. Ein Unbeteiligter würde die drei Täter sicherlich für wenig clever halten. Denn jeder weiß doch, dass heute praktisch jede Tankstelle mit Kameratechnik ausgerüstet ist. So lässt sich das Kennzeichen der Tatfahrzeuge problemlos „ablesen“. Die Polizei kann die Halter ermitteln, und damit die vermeintlichen Täter ermitteln. Dennoch aber dürften sich die hier  geflüchteten Tatverdächtigen erst einmal vermutlich noch recht sicher gefühlt haben. Denn, das sollte sich noch zeigen, auf diesem Weg hätten die Beamten sie nicht geschnappt. Das Kennzeichen stammte aus einer Diebstahlshandlung. Die Halter eines Fahrzeugs hatten es im Landkreis Nordwestmecklenburg als gestohlen gemeldet.

 

Kontrolle brachte noch einiges mehr zutage

Die Polizei aber fahndete nach Bekanntwerden der Tat auch sofort nach dem Fahrzeug. Auf der Autobahn 14 nahe Schwerin erkannte die Besatzung eines Streifenwagens die Fliehenden. Ein Stück konnten sie noch fahren. Auf der B 321 konnte die Polizei sie aber bei Raben Steinfeld nahe Schwerin bereits stoppen. Die Kontrolle brachte dann noch einiges mehr als „nur“ den Benzindiebstahl zutage. Einerseits war, wie beschrieben, das Kennzeichen gestohlen. Zudem war das Tatfahrzeug gar nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen und damit auch nicht versichert. Und der 21-jährige Fahrer war auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Damit endete die Tour unweit von Schwerin. Gegen den Fahrer und die beiden weiteren Insassen wurde Anzeige wegen Betruges erstattet. Der übrigens polizeibekannte Fahrer muss sich außerdem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Diebstahls, Verstoßes gegen das Pfleichtversicherungsgesetz und Kennzeichenmissbrauchs verantworten.

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