Schwerin: Satzung zur Gestaltung von Freiflächen

Mit einer Satzung zur Gestaltung von Freiflächen möchte die AfD-Fraktion in Schwerin die Versiegelung der Stadt verringern.

Die AfD möchte mehr Grün in die Stadt Schwerin bringen – Freiflächen sollen nicht zu stark versiegelt werden. | Foto: Symbolbild

Auch die AfD-Fraktion in der Stadtvertretung Schwerin bereitet sich derzeit auf die nächste Sitzung des Gremiums am Montag vor. Dabei sind auch erneut für viele eher ungewöhnliche Themen auf der Liste der Partei. Eines der Themen soll dann nach dem Willen der Fraktionsmitglieder auch die Einführung einer Satzung zur Gestaltung von Freiflächen sein.

Vor vier Jahren scheiterte die AfD mit einem solchen Antrag

Der Fraktionsvorsitzende Hagen Brauer verweist dabei auf eine aus seiner Sicht stetige Verdichtung der Stadtfläche durch neue Bebauung. „Deshalb kommt
gerade hier der Gestaltung und angemessenen Durchgrünung der Freiflächen besondere
Bedeutung zu. Der zunehmenden Versiegelung durch Asphalt und Beton muss
entgegengewirkt werden.“ Die Fraktion verweist im Rahmen ihres Antrags darauf, dass sie diesen bereits vor etwa vier Jahren in die damalige Stadtvertretung eingebracht habe. Seinerzeit sei man gescheitert, da die anderen Fraktionen dem Antrag nicht zustimmten.

Hagen Brauer, Vorsitzender AfD-Fraktion Schwerin

Fraktion baut auf „Umdenken“ der anderen Parteien

Der erneute Versuch sei nun nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, so heißt es in einer Erklärung, dass man auf ein Umdenken der weiteren Fraktionen baue. Speziell die mehrfachen Überschwemmungen der jüngeren Vergangenheit scheinen hierbei ein Argument der AfD. Aus ihrer Sicht würde eine Satzung, wie die Partei sie fordert, „auch die Sickerfläche für Niederschlagswasser vergrößern.“

„Wir müssen auf die Anforderungen unserer Zeit mit sinnvollen Maßnahmen reagieren. Das Ausrufen von Klimanotstand bringt uns nicht weiter. Ich hoffe, dass auch die Auswirkungen der Starkregenereignisse der letzten Zeit bei den anderen Fraktionen zu entsprechendem Erkenntnisgewinn geführt hat“, so Brauer.

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