Antrag UB und CDU: Schwerin soll Ersthelfer-App einführen

Die Unabhängigen Bürger und die CDU machen sich zur kommenden Stadtvertretersitzung für die Einführung einer Ersthelfer-App stark. Die Zustimmung könnte morgen einstimmig erfolgen.

Eine Ersthelfer-App soll in der Landeshauptstadt Schwerin Leben retten

 

„Jede Maßnahme, die Leben rettet, verdient volle Unterstützung“, so fasst UB-Fraktionsvorsitzender Silvio Horn die Zielstellung einer Antragsinitiative der UNABHÄNGIGEN BÜRGER zur Einführung einer Ersthelfer-App in der Landeshauptstadt zusammen. Auch die CDU-Fraktion unterstützt diese Idee und macht sich für die Umsetzung stark. Fraktionsvorsitzender Sebastian Ehlers: „Als Landtagsabgeordneter begleite ich das Modellprojekt im Kreis Vorpommern-Greifswald schon länger. Wir wollen die Erfahrungen nutzen und auch in Schwerin innovative Wege bei der Notfallversorgung gehen.“ Nach der einstimmigen Zustimmung in der Sitzung des Hauptausschusses am letzten Dienstag scheint die Beschlussfassung in der kommenden Sitzung der Stadtvertretung nur noch Formsache.

 

Zwei Maßnahmen sollen Notfallversorgung verbessern

 

Nach den Vorstellungen der antragstellenden Fraktionen Unabhängiger Bürger (UB) und CDU kann die Verbesserung der Notfallversorgung vor allem durch zwei Maßnahmen gelingen:

 

Zum einen soll die schnelle Ersthilfe durch smartphone-basierte Alarmierung geschulter Ersthelfer gestärkt werden. Dazu soll der Oberbürgermeister der Stadtvertretung nach Vorlage der Auswertung des Projekts „Land/Rettung“ im Landkreis Vorpommern-Greifswald einen qualifizierten Vorschlag inklusive Kostenübersicht und Terminkette zur Einführung einer Ersthelfer-App vorlegen. Zum anderen soll die Stadt jährlich unter Einbeziehung der Schulen und Berufsschulen, des Deutschen Roten Kreuzes und des Schulsanitätsdienstes in der Landeshauptstadt Schwerin einen Ersthelfer-Tag ausrichten, um auf lebensrettende Maßnahmen der Ersthilfe aufmerksam zu machen und Menschen an diese Thematik heranzuführen, Techniken der Ersthilfe aufzufrischen oder neu zu erlernen.

 

„Ziel ist es, die Wiederbelebungskompetenz der Bevölkerung zu stärken. Jeder Laie kann Menschen reanimieren. Falsch machen kann man dabei so gut wie nichts. Uns geht es darum, Wissen zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen. Denn es kann jeden treffen“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden Horn (UB) und Ehlers (CDU).

 

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.