Schwerin: Sommermuseum im Säulengebäude

Im Säulengebäude auf dem Markt eröffnet am Sonntag (18. August) eine Sommerausstellung zur Schweriner Stadtgeschichte. Das 19. Jahrhundert steht im Focus.

Im Säulengebäude Schwerin zieht vorübergehend eine Sommerausstellung ein. (Foto: LHS)

Ab morgen wird vorübergehend wieder Leben in das Säulengebäude auf dem Schweriner Marktplatz einziehen. Eine temporäre Ausstellung zur Stadtgeschichte eröffnet dann.

Konkret wird die Geschichte Schwerins im 19. Jahrhundert thematisiert. Eines der wohl prägendsten Jahrhunderte wird damit in den Focus gestellt. Der bedeutende Stadtchronist Wilhelm Jesse bezeichnete Schwerin einst sogar als „die Stadt des 19. Jahrhunderts“.

Eröffnung am Sonntag um 12 Uhr

Damit wird es bis zum 29. September neben der Stadtgeschichtsausstellung in den Schweriner Höfen eine zweite Ausstellung geben. Eine zusätzliche Chance, „die Schätze der ansonsten im Depot verborgenen stadtgeschichtlichen Sammlung in Augenschein zu nehmen“, freut sich Vize-Oberbürgermeister Bernd Nottebaum. Er wird morgen um 12 Uhr die Ausstellung eröffnen.

Die Besucher der Ausstellung dürfen auf etwa 150 Ausstellungsobjekte gespannt sein. Darunter sind historische Stadtansichten, Schmiedearbeiten,eine Hofuniform und das Modell der Eisenbahn „Friedrich Franz“. Auch das gerade restaurierte Gemälde „Alexandrine“ präsentiert die Ausstellung.

Täglich geöffnet & freier Eintritt

Geöffnet sein wird die Ausstellung täglich von 12 bis 17.30 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Es wird aber um zweckgebundene Spenden gebeten. Diese sollen zur Restaurierung der historischen Raumausstattung des Gebäudes Am Markt 13 genutzt werden. Das Objekt wurde 1975 abgerissen. „Jede Spende hilft zur Bewahrung der wohl ältesten und umfangreichsten Zeugnisse der Schweriner Wohnkultur“, betont der Leiter des Kulturbüros Dirk Kretzschmar.

Initiiert wurde diese besondere  Ausstellung durch das Schweriner Kulturbüro und die Museen der Landeshauptstadt. Aufgrund des plötzlichen Leerstands des Gebäudes, stand das Objekt unerwartet zur Verfügung, erklärt Kurator Dr. Jakob Schwichtenberg. Mehr als 60 Freiwillige wirken an dem Projekt mit, das durch zahlreiche Institutionen und Unternehmen Schwerins erst möglich wurde.

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