Schwerin: SSC nach Corona-Quarantäne optimal gestartet

Nach 42 Tagen ohne Punktspiel musste sich der SSC Palmberg Schwerin am Samstag gegen Straubing beweisen. Der Neustart in die Saison gelang perfekt. Am Ende strahlte das gesamte Team - ganz besonders aber Mittelblockerin Marie Schölzel.

Mit diesem Team will der SSC Palmberg Schwerin weiter erfolgreich sein. | Foto: Ecki Raff

Eine erfolgreiche Champions-League-Woche in Italien hatte für das Team des SSC Palmberg Schwerin im Dezember ein unangenehmes Nachspiel. Denn obwohl vor Ort alle Teams der Vorrundengruppe negativ auf das Corona-Virus getestet worden waren, erwartete die dort unerwartet erfolgreichen Spielerinnen in Schwerin eine böse Überraschung. Sie hatten das Virus doch im Gepäck. Ähnlich erging es allerdings auch den anderen drei Team der Gruppe. Auch in Ihren Reihen tauchten im Nachhinein plötzlich mehrere positive Fälle auf.

 

SSC mit erstem Punktspiel nach 42 Tagen

Für die Schwerinerinnen bedeutete das eine Quarantäne für das gesamte Team und auch den Trainer- und Betreuerstab. Und das, obwohl eigentlich noch wichtige Spiele in der Liga anstanden. Diese mussten daher aufgeschoben werden, und ballen sich nun in diesen Wochen. Denn kurz vor Weihnachten hatte der deutsche Rekordmeister auch die Quarantäne-Phase überstanden. Unmittelbar ging es zurück ins Training. Zuletzt hatte Coach Felix Koslowski einen optimistischen Ausblick gegeben. Man sei hinsichtlich aller Saisonziele auf Kurs. Klar sei allerdings, dass das Team in der Liga nun etwas weniger Punkte liegenlassen möchte.

 

Klares 3:0 – Trainer „verdammt stolz“ auf sein Team

Und genau das taten seine Spielerinnen nun am vergangenen Samstag auch. Gegen NaWaRo Straubing gelang ein optimaler Neustart in die Saison. Mit einem klaren 3:0 (25:23, 25:19, 25:18) siegten die Schwerinerinnen in der heimischen Arena. Sehr zur Freude des Trainers, der nach 42 Tagen Punktspielpause ein engagiertes Spiel seiner Truppe beobachten konnte. „Wenn man bedenkt, unter welchen Bedingungen wir in den vergangenen Wochen trainiert haben und wie lang diese Pause war, bin ich verdammt stolz auf die Leistung meiner Mannschaft heute“, zitiert „DIE ZEIT“ den Erfolgscoach.

 

Mittelblockerin Marie Schölzel mit perfektem Comeback

Aber nicht nur Felix Koslowski war nach dem Spiel nachvollziehbar zufrieden. Wohl am meisten strahlte Mittelblockerin Marie Schölzel. Sie hatte sich im Halbfinale des DVV-Pokals in Dresden einen zweifachen Bänderriss zugezogen und musste seit dem 19. November des letzten Jahres pausieren. Nun konnte sie gegen Straubing ein perfektes Comeback feiern, denn sie wurde gleich zur „wertvollsten Spielerin“ gewählt. „Ich habe schon gehofft, dass ich nach der Verletzung schnell wieder spielen kann. Aber dass es heute schon so gut zusammengepasst hat, freut mich riesig“, zitiert „DIE ZEIT“ die strahlende 23-jährige.

Viel Zeit zum Feiern aber hat das Team nicht. Denn schon am Donnerstag (14. Januar, 20:30 Uhr) kommen mit den Damen von Allianz MTV Stuttgart keine geringeren als die aktuellen Tabellenführerinnen nach Schwerin.

 

 

Redaktion

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