Schwerin: SSC Palmberg Schwerin setzt Zeichen

Während die Teams aus Stuttgart und Dresden noch um den Titel im deutschen Damenvolleyball 2020/21 kämpfen, blickt der Rekordmeister aus Schwerin bereits nach vorn. Nach dem schmerzhaften personellen Aderlass der letzten Tage und Wochen, stehen bereits zwei tolle Neuverpflichtungen fest.

Nach anfänglicher Enttäuschung konnte sich das Team des SSC Palmberg Schwerin auch über die Bronzemedaille in der diesjährigen Meisterschaft freuen. | Foto: SSC Palmberg Schwerin

Während die Teams von Stuttgart und Dresden in diesen Tagen noch die Entscheidung um die Deutsche Meisterschaft im Damen-Volleyball ausspielen, befindet sich der Saison-Dritte SSC Palmberg Schwerin bereits im Saisonpausen-Modus. Damit verbunden war auch nur eine Saison nachdem ein personeller Neustart ausgerufen wurde, ein doch deutlicher Adlerlass im Kader. Da Saisonpause aber nicht Urlaub sondern Planung heißt, setzt der Rekordmeister aus Schwerin mit den ersten beiden Verpflichtungen bereits Zeichen für die neue Saison. 

 

SSC Palmberg Schwerin mit zwei Neuverpflichtungen

Klar nach vorn gerichtet ist somit der Blick der Vereinsverantwortlichen. So schmerzhaft die Abgänge auch sind: Die Zeichen stehen auf Angriff. Denn in der neuen Saison möchte der SSC mit dem dann neu zusammengesetzten Team erneut um die Deutsche Meisterschaft kämpfen. Dann mit dem Ziel, den Titel wieder in die Landeshauptstadt zu holen. Auch gilt es, den DVV-Pokal zu verteidigen. Große Ziele also, für die das Team von Chefcoach Felix Koslowski einen Top-Kader brauchen dürfte. Denn auch die Konkurrenz schläft nicht. Und in diesem Jahr gab es durchaus Teams in der Liga, die Schwerin teilweise zu deutlich Grenzen aufzeigten. 

 

Zwei US-Amerikanerinnen kommen in die Landeshauptstadt

Verstärkung für den SSC Palmberg Schwerin: Lindsey Ruddins. | Foto: Kathleen Friedrich

Mit den Amerikanerinnen Lindsey Ruddins und Symone Speech gibt der SSC Palmberg Schwerin nun die ersten Neuverpflichtungen bekannt. Und setzt damit ein Ausrufezeichen in Richtung Kaderplanung. Die 23-jährige Außenangreiferin Lindsey Ruddins wird dabei eine wichtige Rolle im Team übernehmen. „Nach dem Weggang von Greta haben wir nach jemandem gesucht, der die Position erfüllen kann. Lindsey bringt zum einen eine starke Physis mit. Und sie passt gleichzeitig hervorragend zu unserem schnellen Spiel über die Außenposition. Wir haben sie schon ein paar Jahre im Auge und sie ist einfach der perfekte Fit für uns“, so Coach Koslowski.

 

Lindsey Ruddins ist Außenangreiferin

Die junge Amerikanerin von der Westküste hat ihr Talent in der Saison 20/21 durch 6 goldene und 2 silberne MVP-Medaillen nochmals unterstrichen. Nun freut sie sich über den Wechsel in die mecklenburgische Landeshauptstadt. „Ich habe den SSC Palmberg Schwerin als sehr professionellen Club wahrgenommen und bei allen Partien gegen Schwerin gesehen, wie ambitioniert das Team ist. Ich freue mich, im nächsten Jahr ein Teil davon zu sein“, so Lindsey

 

Auch Mittelblockerin Symone Speech freut sich auf Schwerin

Symone Speech kommt zum SSC Palmberg Schwerin. | Foto: Kathleen Friedrich

Auch Symone Speech wird sich in der kommenden Saison das gelbe SSC-Trikot überstreifen. Und auch sie äußert sich enthusiastisch über ihren neuen Verein: „Ich bin total aufgeregt, für Schwerin aufzulaufen. Und voller Vorfreude auf die neue Saison. Ein Vereinswechsel macht einer Spielerin natürlich immer ein bisschen Angst. Von daher bin ich überglücklich, dass Lindsey und ich diese Reise gemeinsam antreten,“ so die Mittelblockerin aus Illinois. Für die 23-Jährige ist der SSC Palmberg Schwerin nach einer Saison in Italien und einer Spielzeit in Potsdam die dritte Station in Europa. Während sie in der Sommerpause an ihrer Heimatuniversität Nachwuchsmannschaften trainiert, freut sich ihr neuer Coach Felix Koslowski auf die künftige Zusammenarbeit.

„Symone bringt alles mit, was eine gute Mittelblockerin braucht. Sie ist schnell und schlagkräftig. Wir können mit ihr auf einem ähnlich guten Niveau wie mit Lauren Barfield in die neue Saison gehen. Ich freue mich sehr, dass beide Transfers geklappt haben“, so der Chefcoach

Redaktion

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