Schwerin: SSC startet mit starkem Spiel in die Rückrunde

Das war ein echtes Achtungszeichen, das die Damen des SSC Palmberg Schwerin am Mittwochabend in fremder Halle gegen den SC Potsdam setzten. Das Team aus MV schwächelte nur kurz im zweiten Satz, zeigte dann aber auch dort mit einer couragierten Aufholjagd, wer an diesem Abend das Spiel bestimmt. Nun gilt es, diesen Spielgeist auf in die kommenden Spiele der Rückrunde mitzunehmen. Dann ist mit dem SSC sicherlich auch im Meisterschaftskampf noch einmal zu rechnen.

Die Damen des SSC lieferten ein tolles Spiel. Auf volle Hallen und eine vollständige „Gelbe Wand“ müssen sie aber coronabedingt weiterhin verzichten. | Foto: Eckhard Mai

Kaum hat das neue Jahr begonnen, müssen die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin schon wieder voll konzentriert sein. Denn innerhalb von nur etwas mehr als einer Woche gilt es gleich drei hochkarätige Ligaspiele gegen Potsdam, Suhl und Dresden zu absolvieren. Gegen alle drei Teams hatten die Schwerinerinnen in der Hinrunde teilweise deutlich verloren. So endeten die Spiele gegen Suhl (8. Januar) und Dresden (14. Januar) jeweils mit 0:3. Gegen die Potsdamerinnen war es deutlich enger. Aber auch dabei ging das Team des Schweriner Chef-Coaches Felix Koslowski mit 2:3 letztlich als Verlierer vom Platz.

Diese Niederlagenserie der Hinrunde gilt es also nun gleich zu Jahresbeginn nicht zu wiederholen. Und der erste Schritt ist den Schwerinerinnen dabei auch bravourös geglückt. Denn am Mittwochabend fegten sie das Team aus Potsdam mit 3:0 (25:15, 25:23, 25:14) förmlich vom Platz. Die erst vor wenigen Tagen ins Team gekommene  US-Amerikanerin Stephanie Samedy feierte dabei zudem ihre Liga-Premiere im Trikot des Rekordmeisters.

 

Schwerinerinnen absolut spielbestimmend

Während die Potsdamerinnen nur im zweiten Satz wirklich mithalten konnten und zwischenzeitlich sogar mit 14:8 führten, ließen die Schwerinerinnen in den meisten Phasen des Spiels keinen Zweifel daran, wer in Potsdam das spielbestimmende Team ist. Aber auch die Aufholjagd im zweiten Satz zeigte, dass Schwerin mit viel Kampfgeist und Konzentration in der Rückrunde ein absolut ernst zu nehmendes Team ist. Bleibt zu hoffen, dass die Schwerinerinnen diesen Schwung nun auch mit in die kommenden Spiele nehmen. Dann lässt sich die zweifelsfrei nicht zufriedenstellende Liga-Hinrunde ganz sicher noch wettmachen.

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