Schwerin: Stadt investiert in Tiefbau und Straßen

Eng abgestimmt mit vielen Beteiligten plant die Stadt Schwerin ihre Straßen- und Radwegprojekte. Auch in diesem Jahr stehen wieder einige auf der Liste.

Auch 2020 stehen zahlreiche Straßen- und Radwegprojekte auf dem Bauplan in Schwerin. | Foto: Symbolbild

Auch in diesem Jahr stehen im Gebiet der Landeshauptstadt Schwerin wieder zahlreiche Straßenbauprojekte auf dem Plan. Wie alle Bauprojekte, die die städtische Infrastruktur der Stadt betreffen, wurden und werden diese langfristig mit allen potenziell Beteiligten abgestimmt.

Zahlreiche Infrastruktur-Bauprojekte in 2020

Das damit verbundene Ziel ist eine bestmögliche zeitliche Koordinierung der notwendigen Investitionen in Ver- und Entsorgungsleitungen, Nahverkehrsanlagen, Straßen, Plätze und Brücken. „Bei jeder Straßensanierung wird auch die  Erneuerung der unterirdischen Versorgungsleitungen geprüft.“, so Lutz Nieke, Werkleiter der Schweriner Abwasserentsorgung. „Außerdem müssen die  Veranstaltungsplanung und die Auswirkungen auf die Verkehrsführung berücksichtigt werden“, ergänzt Baudezernent Bernd Nottebaum mit Blick auf auch 2020 wieder zahlreiche Events in Schwerin.

Baudezernent Bernd Nottebaum | Foto: SIS/Christoph Müller

Baubeginn für 2. Abschnitt Rogahner Straße im Herbst geplant

In diesem Jahr plant die Stadt laut Nottebaum Baumaßnahmen mit einem Volumen von mehr als 33 Millionen Euro zu beginnen oder zumindest durch Planungen vorzubereiten. „ Zu den gemeinsamen Bauprojekten zählt als größtes Bauvorhaben der zweite Bauabschnitt der Rogahner Straße für 8,3 Millionen Euro. Der Bau soll nach Beendigung des Planfeststellungsverfahrens im Herbst beginnen.“

Intensive Arbeiten am Großen Moor – Bauende am Schlachtermarkt

Auch die Neugestaltung des Großen Moor erfordert erheblichen Aufwand in die Erneuerung der vorhandenen Leitungssysteme. Der überwiegende Teil der Versorgungsmedien ist dabei für den Austausch vorgesehen. Für den noch in den Anfängen befindlichen zweiten Bauabschnitt mit einem Investitionsvolumen von 3,2 Millionen Euro sind insgesamt 33 Monate Bauzeit vorgesehen.

Eine gute Nachricht kommt aus der unmittelbaren Altstadt: Die Fertigstellung des Schlachtermarkts im ersten Halbjahr 2020. Die unterirdischen Arbeiten sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Der Platz erhält eine dunkle Pflasterung, die durch ein helles Pflasterband eingefasst ist. Er wird dann mit Bänken, versenkbaren Elektroanschlüssen und Papierkörben ausgestattet. Die Straße erhält zudem eine Asphaltdecke und  18 Neupflanzungen ersetzen den früheren Baumbestand.

Neubau des Radwegs Lankow-Medewege wird fortgesetzt

Ab März ist zudem die Fortführung des Radweg-Neubaus Lankow – Medewege vorgesehen. Bis Mitte 2020 plant die Verwaltung dabei mit der Fertigstellung der knapp 1,3 Kilometer des ersten Bauabschnitts bis Groß Medewege. Im Zuge der Arbeiten verlegen WEMAG und Netzgesellschaft Schwerin eine Vielzahl neuer Leitungen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 800.000 Euro.

Zahlreiche Infrastrukturprojekte stehen 2020 auf der Liste der Stadt. | Foto: Symbolbild

Zahlreiche weitere neue Bauprojekte – und noch eine Fertigstellung

Ein weiterer Baubeginn ist 2020 am Pappelgrund geplant. Am Nordufer des Pfaffenteichs findet zudem eine Radwegerweiterung statt. Die Bauplanungen beginnen zudem auch für die Straße Am Immensoll, die Brücke „Wallstraße“ sowie diverse Radwege. Darunter sind die drei Radwege Greifswalder Straße, Gadebuscher Straße und Tunnel B106 – Lankower See. Darüber hinaus ist die Realisierung der beiden Zebrastreifen am Dreescher Markt, ein Wahlversprechen von Oberbürgermeister Dr. rico Badenschier, und in der Lessingstraße vorgesehen. In der Landreiterstraße und Hospitalstraße ist zudem im Rahmen eines  Sanierungsvorhabens der LGE der Austausch aller Leitungen vorgesehen.

Und noch eine sehr gute Nachricht zum Schluss: Läuft alles glatt, können sich die Schwerinerinnen und Schweriner sogar auf die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der Lübecker Straße freuen.

Stephan Haring

Stephan Haring ist freier Mitarbeiter unserer digitalen Tageszeitung. Er hat ein Bachelor-Studium der Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt mit den Nebenfächern Sozialwissenschaften & Politik absolviert. Im Nachhinein arbeitete er in leitenden Funktionen der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, im Leitungsbereich eines Unternehmens sowie als Rektor einer privat geführten Hochschule. Über mehrere Jahre organisierte und realisierte er mit der durch ihn entwickelten LOOK das größte Schweriner Fashionevent. Er arbeitet er freiberuflich als Texter, Pressesprecher, Textkorrektor und Ghostwriter sowie als Berater in verschiedenen Projekten. Im größten Schweriner Ortsbeirat ist er als Vorsitzender kommunalpolitisch aktiv.

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.