Schwerin: Trainerstab bleibt SSC treu

Gute Nachrichten kommen vom SSC Palmberg Schwerin. Der erfolgreiche Trainerstab bleibt dem Rekordmeister im deutschen Damenvolleyball erhalten.

Komplettes Trainerteam hält SSC Palmberg Schwerin die Treue. | Foto: Ecki Raff

Die Zeiten sind für den SSC Palmberg Schwerin aktuell recht unruhig. Da ist einerseits die finanzielle Belastung durch Einnahmeausfälle aufgrund der Coronakrise. Dann besteht alles andere als Klarheit, was die neue Saison und deren Verlauf angeht. Zuletzt hatte die gerade frisch verpflichtete US-Amerikanerin Kelsie Payne noch für ordentlich Wirbel gesorgt. Sie hat nämlich parallel noch einen Vertrag in Südkorea unterschrieben. Nun muss der Internationale Volleyballverband die Situation entscheiden. Da kommen gute Nachrichten mit Sicherheit sehr gelegen. Und eine sehr gut kann der Verein nun vermelden.

Kompletter Trainerstab bleibt Rekordmeister erhalten

Sowohl Chefcoach Felix Koslowski (36) als auch Co-Trainer Martin Frydnes (32) bleiben für weitere zwei Jahre beim Rekordmeister. Co-Trainer Paul Sens und Scout Olaf Garbe haben noch laufende Verträge; Michael Döring wird weiterhin das Athletiktraining des Kaders betreuen. Damit kann der Rekordmeister mit dem kompletten bewährten und erfolgreichen Trainerstab in die neue Saison gehen. „Ich bin sehr froh, dass wir mit Felix und Martin auf Kontinuität zählen können und bin überzeugt, dass wir mit diesem Gespann auch in den nächsten Jahren großen Erfolg haben werden“, sagt Michael Evers aus der SSC-Teamleitung sichtlich erleichtert.

 

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Felix Koslowski dabei weiter Chefcoach

Der gebürtige Schweriner Felix Koslowski ist dabei ein echtes ein SSC-Urgestein. Zunächst als Spieler, ab 2003  als Co- und, nach zwei Stationen in Italien sowie in Suhl, bereits seit 2013 als Cheftrainer ist er Teil des Vereins. Unter seiner Führung gewann der SSC Palmberg Schwerin zwei Meistertitel, den DVV-Pokal, drei Supercups und mehrfach dritte Plätze in Europapokalen. Hinzu kam 2018/19 eine glänzende Saison in der Champions League. „Für mich ist Schwerin mit Abstand der beste deutsche Frauenvolleyballclub und hier die einzig denkbare Wahl für mich“, sagt der 36-Jährige.

Er ist zudem seit 2015 auch Bundestrainer der deutschen Volleyballdamen. „Es hätte zwar Möglichkeiten im Ausland gegeben. Ich wollte aber gern noch in Schwerin bleiben und unseren erfolgreichen Weg hier fortsetzen. Wir haben dabei noch so viele Ziele, sportlich national wie international und auch für den Verein. Das will ich noch miterleben und mitgestalten. Ich bin daher dankbar, dafür das Vertrauen bekommen zu haben und freue mich drauf, die kommende Zeit mit dem SSC bestreiten zu können.“

 

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Co-Trainer bleib Norweger Martin Frydnes

Dabei wird ihm weiterhin Co-Trainer Martin Frydnes zur Seite stehen: „Das Umfeld hier ist sehr gut. Alle arbeiten mit sehr viel Herzblut daran, dass wir ganz oben um Titel mitkämpfen und gewinnen können. Das Motto #gemeinsamzumziel trifft Schwerin dabei perfekt. Das macht einfach sehr viel Spaß. Die nächste Saison wird mit Sicherheit eine außergewöhnliche und eine ganz neue Herausforderung. Aber wer Herausforderungen nicht mag, der wäre im Sport sowieso falsch.“ Vom neuen Kader verspricht sich der Norweger viel: „Wir konnten etliche Spielerinnen halten, aber es kommen auch spannende neue Leute dazu. Schwerin ist dabei ein attraktiver Verein für Spielerinnen, junge wie routinierte. Das wird daher wieder eine tolle Mannschaft, und ich freue mich drauf, dass wir nach dem Abbruch der letzten Saison in der nächsten unser unfinished business hoffentlich zu Ende bringen können.“

Stefan Rochow

Journalist, Unternehmer und Gründer der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Sie erreichen mich per E-Mail unter redaktion@schwerinlokal.de

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