Schwerin und sein Theater: Wie geht es weiter?

Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

(am). Was wird aus unserem Theater?  Wie lange können die Löcher gestopft werden? (Schwerin-Lokal berichtete) Wer muss wo und wie viel sparen? Oder wo bekommt man neues Geld? Und vor allem: Sind das die einzigen Fragen in diesem Zusammenhang? Wir finden NEIN. Wesentlich wichtiger ist: Wie stehen die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Theater? Was erhoffen sie sich vom Spielbetrieb? Was finden sie toll? Was nervt sie? Und vor allem: Wie unterstützt jeder einzelne den Spielbetrieb? Zum Beispiel, indem er sich Karten besorgt und eine oder besser gleich mehrere Aufführungen besucht.

Schwerin-Lokal hat deshalb Bürgerinnen und Bürger solche Fragen gestellt – nicht nur Politikern, sondern auch Persönlichkeiten von Vereinen und Institutionen. Dabei kamen schon ernüchternde Antworten. Etwa: Vielen Dank für die Anfrage. Aber ich gehe nicht ins Theater. Natürlich, nicht jeder geht gern ins Theater. Aber die Frage ist eben trotzdem: Wie kann man Menschen für das Theater begeistern? Uns beschäftigt diese Frage jedenfalls. Und wir werden uns weiter damit auseinandersetzen.

Friedrich Schiller nannte die Schaubühne „eine moralische Anstalt und eine Schule praktischer Weisheit“. Als die Schauspieler in den Zeiten der Diktatur nach 1933 „Sir, geben Sie Gedankenfreiheit“ riefen, klatschte das Publikum befreit. Was ist von dieser Kraft heute noch übrig?

Ab dieser Woche gibt es dann die ersten Antworten zum Thema: Schwerin und sein Theater. Weitere Leserzuschriften nehmen wir gern entgegen und bitten auch um Teilung bei Facebook.

Redaktion

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