Schwerin: Verschmelzung vollzogen – Diakonie Westmecklenburg-Schwerin ist gegründet

Bereits im November vergangenen Jahres hatten das Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH und das Stift Bethlehem bekanntgegeben, beide Institutionen zu einem starken regionalen Partner für die Menschen zu entwickeln. Dieser Schritt wurde nun vollzogen. Aubauend auf Tradition und Qualität, vor allem aber auf engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist von nun an die Diakonie Westmecklenburg-Schwerin für die Menschen da.

Thomas Tweer (links) und Stiftspropst Jürgen Stobbe bei den Vertragsunterzeichnungen. | Foto: Diakonie WMSN

Am vergangenen Freitag stimmten im Wichernsaal Schwerin die Aufsichtsgremien der Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH und das Kuratorium des Stift Bethlehem den Verträgen zur im November vergangenen Jahres angekündigten Gründung eines gemeinsamen Unternehmens zu. Im Anschluss konnten Geschäftsführer und  Stiftspropst diese unterzeichnen. Für beide traditionsreichen Träger sozialer Einrichtungen beginnt damit eine gemeinsame Zukunft unter einem Dach. Das neue Unternehmen trägt dabei den Namen „Diakonie Westmecklenburg-Schwerin gGmbH“.

 

Insgesamt 60 Einrichtungen in Schwerin und Westmecklenburg

Als Dienstleister im sozialen Bereich unterhielten das bislang jeweils als Einzelunternehmen agierende Stift Bethlehem wie auch das Diakoniewerk Kindertagesstätten, Schulen, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Beratungsangebote, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Tagesstätten und weitere Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen, eine Familienberatungsstelle sowie eine Hospizberatung. Die insgesamt 60 Einrichtungen befinden sich im gesamten Gebiet Westmecklenburgs und der Landeshauptstadt Schwerin. Immer nah bei den Menschen der Region.

 

Zwei engagierte Team werden zu einem 

Dabei können und konnten beide Unternehmen – wie jetzt auch das gemeinsame Diakoniewerk Westmecklenburg-Schwerin – vor allem auf die eigenen Mitarbeiter zählen. Ob Heilerzieher, Lehrer, Pädagogen, Assistenten der Teilhabe, Pflege- oder auch Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte – knapp 1000 Mitarbeitende haben dabei ihre Arbeit in den Dienst am Menschen gestellt. Bislang in zwei Teams tun sie dies von nun an in einem gemeinsamen. Dem der Diakonie Westmecklenburg-Schwerin gGmbH und der mit ihr verbundenen Serviceunternehmen Diakonische Dienste Westmecklenburg Schwerin GmbH.

 

Neue Struktur fördert Konzentration auf die Menschen

„Durch die Bündelung von Wissen, Ressourcen und Kompetenzen erweitern und ergänzen wir unsere Arbeitsfelder. Vor Ort, also in den Einrichtungen, wird sich nicht viel ändern. Weder Arbeitsplätze noch Einrichtungen sollen in ihrer Ausrichtung verändert werden oder sind gar gefährdet. Im Gegenteil: Wir gehen davon aus, dass besonders der Ausbau von konzentrierten und professionalisierten Strukturen im Management dazu beiträgt, sich auf die Menschen in der Region zu konzentrieren. Das ermöglicht mehr Ressourcen für die Arbeit vor Ort. Zudem sichert es gleichzeitig Arbeitsplätze für unser gemeinsames Ziel, Diakonie in Westmecklenburg und der Landeshauptstadt noch stärker und präsenter zu machen“, so Thomas Tweer, Kaufmännischer Geschäftsführer der Diakonie Westmecklenburg-Schwerin:

 

Mit Tradition und Qualität in die Zukunft

„In dem neuen Unternehmen verbinden sich 200 Jahre Diakonie im Mecklenburg. Starke Traditionen, die ihre Kraft gleichermaßen aus dem 170-jährigen Wirken von Diakonissen und aus dem unbedingten Freiheitswillen von Christen ableiten, die vor 30 Jahre ein ehemaliges Stasigelände zu einem Ort der Würde für Menschen mit Behinderungen gemacht haben. Diese Dynamiken wollen wir aufgreifen und gemeinsam weiterentwickeln. Wir sind überzeugt, dass wir mit der Bündelung unserer Traditionen und der aus ihr erwachsenen Qualität gut gerüstet sind, um auch zukünftig mit unseren Angeboten bei der Beratung, Unterstützung, Pflege oder Bildung nah bei den Menschen sein zu können“, ergänzt Stiftspropst Jürgen Stobbe, Theologischer Geschäftsführer der Diakonie Westmecklenburg-Schwerin.

 

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