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Geburten sinken, Sterbefälle steigen:
Schwerin verzeichnet deutliches Geburtendefizit

2024 wurden in Schwerin mehr Menschen beurkundet, die gestorben sind, als Kinder geboren.

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  • Veröffentlicht August 15, 2025
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Im Stadthaus Schwerin werden nicht nur Ehen geschlossen, sondern auch alle wichtigen Lebensereignisse dokumentiert, Foto: maxpress
Im Stadthaus Schw­erin wer­den nicht nur Ehen geschlossen, son­dern auch alle wichti­gen Lebensereignisse doku­men­tiert, Foto: max­press

Von der Geburt bis zum let­zten Abschied – im Schw­er­iner Standesamt wer­den die großen Wen­depunk­te des Lebens fest­ge­hal­ten. Die aktuelle Jahressta­tis­tik zeigt: 2024 kamen in Schw­erin 1.112 Kinder zur Welt, 28 weniger als im Vor­jahr. Während die Geburten­zahlen leicht zurück­gin­gen, stieg die Zahl der Ster­be­fälle auf 2.314 – ein Plus von acht Prozent. Damit bestätigt sich der Trend der ver­gan­genen Jahre: Schw­erin verze­ich­net deut­lich mehr Todes­fälle als Geburten.

Mehr Jungen geboren – beliebteste Namen folgen dem Bundestrend

Rund 52 Prozent der Neuge­bore­nen waren Jun­gen, 48 Prozent Mäd­chen. Beson­ders geburten­stark waren der Jan­u­ar sowie die Som­mer­monate Juli und August. Bei den Namen führten Emil­ia, Ella und Char­lotte die Liste der Mäd­chen an, während Noah, Leon und Oskar bei den Jun­gen vorne lagen. Auch bei den Zweit­na­men zeigen sich Par­al­le­len zum bun­desweit­en Bild: Sophie, Marie und Maria bei den Mäd­chen, Alexan­der, Elias und Kurt bei den Jun­gen.

Hochzeitsboom im Stadthaus – besondere Daten beliebt

452 Paare gaben sich 2024 in Schw­erin das Ja-Wort, 26 mehr als im Vor­jahr. Neben dem Stadthaus und dem Rathaus waren auch beson­dere Orte wie das Schloss, die Schleifmüh­le oder das Plan­e­tar­i­um gefragt. Wer an einem auf­fäl­li­gen Datum wie dem 26.06.2026 heirat­en möchte, sollte früh buchen – die Ter­min­ver­gabe ist bere­its geöffnet. Auch das seit Novem­ber gel­tende Selb­st­bes­tim­mungs­ge­setz hin­ter­ließ Spuren: 24 Per­so­n­en änderten 2024 ihren Geschlecht­sein­trag, in einem Fall wurde dieser kom­plett gestrichen.