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Schwerin: Welterbeverein wählt neuen Vorsitzenden

Die Lan­deshaupt­stadt Schw­erin hat sich fest vorgenom­men, schon in dur­chaus abse­hbar­er Zeit den Wel­ter­beti­tel führen zu dür­fen. An ver­schieden­sten Stellen in Stadt und Land wird fieber­haft daran gear­beit­et, die dafür

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  • Veröffentlicht November 22, 2019
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Architekt Joachim Bren­ncke aus Schw­erin ist der neue Vor­sitzende des Wel­terbe-Fördervere­ins | Foto: brenncke-architektur.de

Die Lan­deshaupt­stadt Schw­erin hat sich fest vorgenom­men, schon in dur­chaus abse­hbar­er Zeit den Wel­ter­beti­tel führen zu dür­fen. An ver­schieden­sten Stellen in Stadt und Land wird fieber­haft daran gear­beit­et, die dafür erforder­lichen Voraus­set­zun­gen zu schaf­fen. Aber auch inner­halb der Stadt­ge­sellschaft engagieren sich viele Men­schen ehre­namtlich für dieses Ziel. Die meis­ten von ihnen sind auch Mit­glieder des Wel­terbe Fördervere­ins.

Engagierter Vorsitzender Norbert Rethmann tritt ab

Seit dessen Grün­dung 2015 stand dem Vere­in, der durch ver­schiedene Aktio­nen, eine eigene Kam­pagne und tatkräftige Arbeit schon häu­figer von sich reden machte, der Unternehmer Nor­bert Reth­mann vor. Mit dankenswert großem per­sön­lichen Engage­ment – nicht nur zeitlich – hat er in dieser Funk­tion nicht allein die Arbeit des Vere­ins stets pos­i­tiv vor­angetrieben. Reth­mann kon­nte auch durch seine Ver­net­zung aber vor allem durch seine Überzeu­gungskraft zahlre­iche zusät­zliche Unter­stützer für die Wel­ter­be­be­wer­bung begeis­tern.

Architekt Joachim Brenncke wird neuer Vorsitzender

Auf der diesjähri­gen Mit­gliederver­samm­lung des Vere­ins am ver­gan­genen Mittwoch bere­it­ete Reth­mann nun die Über­gabe des Staffel­stabes an einen neuen Vor­sitzen­den vor. Er stellte sich nicht zur Wieder­wahl. Ihm fol­gt am 3. März 2020 in diesem Amt der Schw­er­iner Architekt Joachim Bren­ncke. Bis zu diesem Zeit­punkt übt Reth­mann selb­stver­ständlich das Amt noch mit dem bekan­nten Engage­ment aus.

Im Herzen der Wel­terbe-Bewer­bung: Das Schloss Schw­erin

Zufriedener Rückblick auf 2019

In einem Rück­blick auf das zu ende gehende Jahr zeigte sich der schei­dende Vor­sitzende dur­chaus zufrieden. Ein Stadt­mod­ell in 3D ste­ht auf dem „Wel­ter­be­platz” am Rand des Alten Garten. Schüler- und Fotowet­tbe­werbe tru­gen zudem zu ein­er Ver­ankerung der Wel­terbe-Idee bei. Zu Wel­terbe-Stammtis­chen wie auch die Wel­ter­bekon­ferenz kamen zahlre­iche inter­essierte Gäste. Sie gaben dem Fördervere­in die Möglichkeit, auf seine Aktiv­itäten hinzuweisen. Zudem ist das dreirä­drige Wel­terbe-Mobil seit einiger Zeit an ver­schieden­sten Stan­dorten der Stadt präsent. In Kom­bi­na­tion mit neuen Give-aways sowie einem Welterbe.-Imagefilm trägt es zu ein­er immer bre­it­eren Wahrnehmung der Wel­terbe-Bewer­bung bei.

Engagierter Ausblick auf 2020

Auch den Blick nach vorn ließ sich Nor­bert Reth­mann nicht nehmen. So sollen im kom­menden Jahr Wel­terbeschilder an den poten­ziellen Ensem­ble-Bestandteilen in Schw­erin ange­bracht wer­den. Über eine App sollen dann jew­eils zusät­zliche Infor­ma­tio­nen abruf­bar sein. Weit­ere Wet­tbe­werbe für Schulen, eine kürzere Form des Image­films sowie eine Plakatak­tion sollen weit­er die Men­schen auf das große Ziel aufmerk­sam machen und sie mitnehmen.Auch wolle man sich weit­er um einen Repräsen­ta­tion­s­stan­dort „Auf dem Weg zum Wel­terbe” bemühen. „Die Arbeit im Vere­in ist die Summe viel­er Aktio­nen – großer und klein­er. Der Wel­terbe-Fördervere­in Schw­erin ist auf dem richti­gen Weg. Dabei sind wir offen für Vorschläge, Anre­gun­gen und Kri­tik“, so Reth­mann.