Schwerin: WEMAG mit Angebot für Solaranlagen der ersten Generation

So langsam laufen für Solaranlagen der ersten generation die dmals 20jährigen Förderzeiträume aus. Anlass für so manchen, darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll. Die WEMAG mit Sitz in Schwerin hat hier eine Idee. Sie hat ein konkretes Angebot für diese Personen entwickelt.

Für Solaranlagen der ersten Generation gibt es aus Schwerin eine Überlebenschance. | Foto: privat

Die WEMAG, ein bundesweit aktiver Energieversorger mit Sitz in Schwerin und stark regionalem Bezug,  unterstützt Inhaber von Solaranlagen der ersten Generation dabei, ihre Anlagen nach dem Auslaufen der 20jährigen Förderung (Ü20-Anlagen) wirtschaftlich weiter zu betreiben. Das Unternehmen hat hierfür ein eigenes  Angebot mit dem Namen „WEMAG Ökostrom Direkt“ entwickelt.

 

Ein interessanter Weg, um bestehende Anlagen weiter zu betreiben

„Wir werden die vom Kunden eingespeiste Energie aufnehmen und zum Marktwert vergüten“, so WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann. Und er erklärt auch gleich den damit verbundenen Vorteil. „Bei der WEMAG entfallen die sonst üblichen Vermarktungskosten für den eingespeisten Strom. Die Betreiber profitieren also vom vollen Marktwert. Gleichzeitig liefern wir Solarpionieren den passenden Ökostrom für ihren verbleibenden Stromverbrauch.“

 

Zusätzlich zahlt die WEMAG den ersten Anlagenbetreibern einen einmaligen Weiterbetriebsbonus in Höhe von aktuell 100 Euro. „Für viele Anlagenbetreiber stellt sich die Frage, ob sich ein Weiterbetrieb der Altanlage lohnt. Mit dem Bonus wollen wir die Anlagenbetreiber motivieren und sie gleichzeitig dabei unterstützen, weiterhin einen Beitrag zur Energiewende zu leisten“, erklärt Björn Böttger, Produktmanager bei der WEMAG. Das Produkt ist dabei besonders attraktiv für Anlagen, die nicht auf Eigenversorgung umgestellt werden können. Oder auch für solche, bei denen eine Umstellung erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG-2021) werden die messtechnischen Anforderungen für solche Anlagen vereinfacht, sodass kein neuer Zähler notwendig wird. „Der Wechsel zur WEMAG ist ganz einfach online möglich. Aufwendige Abstimmungen vor Ort sind nicht nötig.“

Redaktion

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