Schwerin: Wenn der BH am falschen Ort liegt…

Dass gerade BHs schnell einmal mit dem Begriff "heiß" in Verbindung gebracht werden, kennen wohl die meisten aus dem Alltag. Nicht ganz so häufig allerdings führt das bis zu einem Feuerwehreinsatz.

Der BH gehört zum Trocknen auf die Wäscheleine aber ganz sicher nicht in den Backofen. | Foto: Andreas Lischka

Wenn bei der Feuerwehr der Alarm erklingt, dann heißt es für die Kameradinnen und Kameraden schnellstmöglich in die Einsatzkleidung und auf die Einsatzfahrzeuge zu springen. Denn dann zählen Sekunden. Im Zweifel geht es um Menschenleben. Und vor allem wenn Rauchmelder in Wohnungen auslösen, und Nachbarn die Feuerwehr rufen, ist oftmals vieles noch unklar.

 

Da schaute die Feuerwehr nicht schlecht, als sie in den Backofen blickte

Ähnlich dürfte es den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei am vergangenen Freitagabend in Ludwigslust ergangen sein. In der Wohnung eines dortigen Mehrfamilienwohnhauses hatte einer der besagten Rauchmelder ausgelöst. Umgehend nach Eingang der Meldung rückten Feuerwehr und Polizei zum Einsatzort aus. Schnell war klar, dass der Rauch aus dem Küchenbereich kam. Und dort wiederum war es der Backofen, der stark qualmte. Ein offenes Feuer allerdings war zum Glück nicht zu erkennen. Also öffneten die Einsatzkräfte den Ofen, um der Rauchursache auf den Grund zu gehen. Was sie dort fanden, dürfte sie dann allerdings doch überrascht haben. Denn im Backofen lagen die verkohlten Reste, die einstmals ein BH gewesen waren. Wie sich herausstellte, hat die Mieterin offenbar das Kleidungsstück im Ofen trocknen wollen. Dann aber verließ sie die Wohnung und vergaß den Trocknungsvorgang. Ob sie mit oder ohne BH unterwegs war, dazu stand in der Einsatzbeschreibung von Polizei und Feuerwehr nichts.

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