Schwerin: Zu viel Gesamtlast in Mueß

Der vierspurige Ausbau der Crivitzer Chaussee in Richtung Raben Steinfeld stellt vor allem auch die Bewohner von Schwerin Mueß auf eine harte Geduldsprobe. Die Polizei kontrollierte nun erneut im Ortsbeil den Straßenverkehr.

Polizeikontrolle in Schwerin Mueß. | Foto: Polizei Schwerin

Die sehr umfangreichen und langjährigen Arbeiten zum vierspurigen Ausbau im Bereich der Crivitzer Chaussee zwischen Raben Steinfeld und dem Stadteingangsbereich von Schwerin bedeuten nicht nur für die Baufirmen einen enormen Aufwand. Auch die Autofahrer müssen neue Umleitungswege fahren und werden teilweise auf die Probe gestellt, wenn es zu Staus kommt. Vor allem aber trifft es die Anwohner der Umleitungsstrecken. Ganz besonders betroffen ist dabei die Ortsdurchfahrt des an sich dörflich geprägten Ortsteils Mueß.

 

Gerade in Schwerin Mueß ist die Situation durch Umleitungsverkehr angespannt

Hier lassen die Straßenführung und der Ausbaugrad der Straße die Abwicklung des gesamten sonst über die Crivitzer Chaussee rollenden Verkehrs nicht zu. Daher gilt eine Tonnagebeschränkung. Ab einem gewissen Gesamtgewicht ist diese kürzere Umleitungsvariante somit gesperrt. Wer diese Strecke regelmäßig oder auch nur gelegentlich nutzt, weiß allerdings, dass dennoch dort so manch recht großer Lkw entlangfährt. Hintergrund dürfte in den meisten Fällen der Umstand sein, dass die regulären Umleitungsstrecken für Lkw um ein Vielfaches länger sind und somit Zeit kosten. Daher kontrollierte die Polizei Schwerin in den vergangenen Wochen schon wiederholt die Einhaltung des entsprechend nur eingeschränkt zugelassenen Durchfahrtverkehrs.

 

Umfangreiche Polizeikontrolle am vergangenen Donnerstag

Am vergangenen Donnerstag kam es nun erneut zu einer solchen Kontrolle. Beamte des Polizeihauptreviers Schwerin sowie des Autobahnpolizeireviers Metelsdorf waren dabei im Einsatz. 119 Fahrzeuge, darunter auch Pkw, mussten stoppen um sich umfassenden Kontrollen zu unterziehen. Wie sinnvoll auch diese Aktion wieder war, zeigt das Ergebnis. Denn 21 Lkw hätten die Strecke durch Schwerin Mueß aufgrund des Gesamtgewichtes nicht nutzen dürfen. Bei einem Fahrzeug kam es dann noch dicker. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen und hatte, so die Polizei, augenscheinlich gefälschte technische Aufzeichnungen dabei. Gegen den 36-jährigen ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Auch die Pkw-Kontrollen ergaben Verstöße. Auch hier waren in einem Fall Drogen im Spiel. Zudem fuhr eine Frau ohne gültige Fahrerlaubnis. Auch in diesen Fällen fertigten die Beamten Anzeigen.

Diese Ergebnisse haben gezeigt, wie wichtig und sinnvoll die Kontrollen gerade an dieser Stelle sind. Daher kündigt die Polizei Schwerin an, auch weiterhin vor Ort unangekündigt am Tag wie auch in der Nacht entsprechende Aktionen durchzuführen.

 

 

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