Kunstwerke an Fassaden:
Schweriner Dom erstrahlt in bunten Farben
Immer mehr Hauswände in Schwerin verwandeln sich in farbenfrohe Kunstwerke. So entstehen in vielen Stadtteilen malerische Hingucker.

Das an die Kieler Straße angrenzende Gebäude der WoGeLa in der Rahlstedter Straße erstrahlt jetzt in neuen frischen Farben – und dank des Künstlers Kai Arendt mit einem täuschend echten Abbild des Schweriner Doms. Dadurch wurde die Giebelseite zur Julius-Polentz-Straße zum echten Hingucker. Zuvor hatte die Firma SAR Große die komplette Fassade gereinigt, damit das Team der Firma Farbe und Raum Malerwerkstatt GmbH sie dann hell und freundlich anstreichen konnte – und los ging‘s. Fasziniert verfolgten auch Passanten, Mieter der WoGeLa und Bewohner aus umliegenden Gebäuden die Arbeit des Künstlers.
Schlossblick in Lankow
„Vor einigen Jahren haben wir schon einmal einen Giebel von Herrn Arendt bemalen lassen. Auf dem von der Gadebuscher Straße aus sichtbaren Giebel eines Gebäudes in der Dr.-Joseph-Herzfeld-Straße ist das Motiv des Schweriner Schlosses zu sehen. Das hat uns so gut gefallen, dass wir ihn gerne ein weiteres Mal beauftragt haben. An dem Gebäude jetzt hat es sich angeboten, den Schweriner Dom aus der Sicht des Marktplatzes aufzubringen, denn der Giebel ist hoch genug für die Turmspitze“, erklärt Manuela Kuhnke, Vorstand der WoGeLa. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit dem Motiv den Geschmack so vieler Menschen getroffen haben. Immer wieder sehen wir Passanten, die stehen bleiben und es bestaunen“, so Manuela Kuhnke weiter.

Tierisch bunte Fassade
Vielen Schweriner ist das tierische Kunstwerk bestimmt schon aufgefallen. Seit dem letzten Jahr blickt das Nashorn „Kiah“ den Besuchern nicht nur im Schweriner Zoo entgegen, sondern auch von der Fassade des Hochhauses in der Anne-Frank-Straße 46/47. An der rund 35 Meter hohen und 14 Meter breiten Wand ist von weither sichtbar, wie sich der kleine Dickhäuter an den Hals einer Giraffe schmiegt. „Aufgrund der Höhe der Wand mussten wir uns ein Motiv einfallen lassen, das auch oben am Hochhaus sichtbar ist und nicht bei der Betrachtung aus der Ferne unter Bäumen verschwindet. Daher ist Kiah gemeinsam mit der langhalsigen Giraffe zu sehen“, erzählt Michael Richter aus der Abteilung Technik, der die Anbringung des Motivs organisiert und betreut hat.

In der Stadt lassen sich noch weitere bunte Fassaden entdecken. So erstrahlt unter anderem in der Werner-Seelenbinder-Straße an der Ecke der Carl-Moltmann-Straße ein Bild mit einem fröhlich schaukelnden Kind und einem Torbogen.





