Fr, 7. August 2026
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Kunstwerke an Fassaden:
Schweriner Dom erstrahlt in bunten Farben

Immer mehr Hauswände in Schwerin verwandeln sich in farbenfrohe Kunstwerke. So entstehen in vielen Stadtteilen malerische Hingucker.

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  • Veröffentlicht Juli 23, 2025

 

| Foto: WoGeLa

Das an die Kiel­er Straße angren­zende Gebäude der WoGeLa in der Rahlst­edter Straße erstrahlt jet­zt in neuen frischen Far­ben – und dank des Kün­stlers Kai Arendt mit einem täuschend echt­en Abbild des Schw­er­iner Doms. Dadurch wurde die Giebel­seite zur Julius-Polentz-Straße zum echt­en Hin­guck­er. Zuvor hat­te die Fir­ma SAR Große die kom­plette Fas­sade gere­inigt, damit das Team der Fir­ma Farbe und Raum Maler­w­erk­statt GmbH sie dann hell und fre­undlich anstre­ichen kon­nte – und los ging‘s. Fasziniert ver­fol­gten auch Pas­san­ten, Mieter der WoGeLa und Bewohn­er aus umliegen­den Gebäu­den die Arbeit des Kün­stlers.

Schlossblick in Lankow 

„Vor eini­gen Jahren haben wir schon ein­mal einen Giebel von Her­rn Arendt bemalen lassen. Auf dem von der Gade­busch­er Straße aus sicht­baren Giebel eines Gebäudes in der Dr.-Joseph-Herzfeld-Straße ist das Motiv des Schw­er­iner Schloss­es zu sehen. Das hat uns so gut gefall­en, dass wir ihn gerne ein weit­eres Mal beauf­tragt haben. An dem Gebäude jet­zt hat es sich ange­boten, den Schw­er­iner Dom aus der Sicht des Mark­t­platzes aufzubrin­gen, denn der Giebel ist hoch genug für die Turm­spitze“, erk­lärt Manuela Kuhnke, Vor­stand der WoGeLa. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit dem Motiv den Geschmack so viel­er Men­schen getrof­fen haben. Immer wieder sehen wir Pas­san­ten, die ste­hen bleiben und es bestaunen“, so Manuela Kuhnke weit­er.

Kün­stler Kai Ahrendt fer­tigte sowohl den Schw­er­iner Dom als auch das Schw­er­iner Schloss an| Foto: WoGeLa


Tierisch bunte Fassade 

Vie­len Schw­er­iner ist das tierische Kunst­werk bes­timmt schon aufge­fall­en. Seit dem let­zten Jahr blickt das Nashorn „Kiah“ den Besuch­ern nicht nur im Schw­er­iner Zoo ent­ge­gen, son­dern auch von der Fas­sade des Hochhaus­es in der Anne-Frank-Straße 46/47. An der rund 35 Meter hohen und 14 Meter bre­it­en Wand ist von wei­ther sicht­bar, wie sich der kleine Dick­häuter an den Hals ein­er Giraffe schmiegt. „Auf­grund der Höhe der Wand mussten wir uns ein Motiv ein­fall­en lassen, das auch oben am Hochhaus sicht­bar ist und nicht bei der Betra­ch­tung aus der Ferne unter Bäu­men ver­schwindet. Daher ist Kiah gemein­sam mit der lang­hal­si­gen Giraffe zu sehen“, erzählt Michael Richter aus der Abteilung Tech­nik, der die Anbringung des Motivs organ­isiert und betreut hat.

| Foto: SWG

In der Stadt lassen sich noch weit­ere bunte Fas­saden ent­deck­en. So erstrahlt unter anderem in der Wern­er-See­len­binder-Straße an der Ecke der Carl-Molt­mann-Straße ein Bild mit einem fröh­lich schaukel­nden Kind und einem Tor­bo­gen.

| Foto: max­press