Sieg für den Norden:
Schweriner Ruderjugend mit großem Erfolg beim Bundeswettbewerb in München
Zwei Bundessiege für die Schweriner Ruderjugend: Beim Bundeswettbewerb in München überzeugten Mix-Vierer und Doppelzweier mit Top-Leistungen – weitere Platzierungen folgen.

Mit eindrucksvollen Leistungen hat die Schweriner Ruderjugend beim 56. Bundeswettbewerb des Deutschen Ruderverbandes auf der Olympiaregattastrecke in München-Oberschleißheim überzeugt. Insgesamt nahmen über 1.000 Nachwuchsruderinnen und ‑ruderer aus ganz Deutschland an dem bedeutendsten Kinder-Ruderevent des Jahres teil.
Gleich zwei Boote aus Schwerin krönten ihre Auftritte mit dem Bundessieg. Der Mix-Doppelvierer (AK 13/14) mit Elisabeth Krüger, Lion Große, Paula Schöpp, Fynn Raben und Steuermann Daniil Velychko setzte sich auf der 1.000-Meter-Strecke souverän gegen die Konkurrenz durch. Auch der Jungen-Doppelzweier (AK 13/14) mit Kamil Bekirov und Matti Hodea verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr und gewann sowohl die Langstrecke als auch die Bundesregatta.
Beide Teams wurden von der Deutschen Ruderjugend als schnellste Boote ihrer Kategorie erkannt und zu einem Sichtungslehrgang nach Ratzeburg eingeladen – eine besondere Auszeichnung für den Rudernachwuchs.
Starke Ergebnisse auch in weiteren Bootsklassen

Im Jungen-Doppelzweier (AK 12/13) glänzten Ben Leipold und Henry Schmidt mit einem Sieg auf der Langstrecke und einem Gesamtplatz 2, der ihnen ebenfalls die Einladung zu einem Lehrgang sicherte. Auch Ylvi Hochleutner im Mädchen-Einer (AK 14) sowie das Duo Ole Janke und Lian Peppler im Leichtgewichts-Doppelzweier (AK 12/13) konnten mit Platzierungen unter den Top Drei in ihren Abteilungen überzeugen.
Im Mädchen-Doppelzweier (AK 13/14) sicherten sich Brida Möller und Fiona Motullo Platz zwei auf der Langstrecke in ihrer Abteilung und Platz vier in der Gesamtwertung.
Vielseitigkeit gefragt: Erfolg im Allgemeinen Sportwettbewerb
Neben dem Rudern traten die jungen Sportler:innen auch im Allgemeinen Sportwettbewerb an. Dabei standen Kraft, Geschicklichkeit und Wissen rund ums Rudern im Mittelpunkt. Die Staffel mit Fiona, Elisabeth, Fynn und Henry gewann ihre Abteilung – ein weiteres Highlight des Wochenendes.
Trainer Thomas Schulz lobte sein Team ausdrücklich: „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben hart gearbeitet und alles gegeben. Diese Leistungen sind das Ergebnis von Ausdauer, Teamgeist und echter Leidenschaft.“ Feiern ist angesagt – auch, weil die große Siegerehrung und Eröffnungsfeier wegen Hitze und Gewitter in München ausfallen mussten. Doch beim 57. Bundeswettbewerb 2026 in Münster will die Schweriner Ruderjugend wieder angreifen, mit genauso viel Herz wie diesmal.



