Schweriner Zoo – Keine Nachwuchssorgen bei den Kapuzineraffen

SONY DSCIn Süd – und Mittelamerika beheimatet sind die Gehaubten Kapuzineraffen. Ihren Namen verdanken sie Linne, den die dunkle Kopfplatte an die Kapuze der  Kapuzinermönche erinnerte. Denn Haarfarbe und Haaranordnung geben dem Kopf den Eindruck eines Kapuziner – Käppchens. Einzigartig ist die Fähigkeit der Tiere, ihren Schwanz nach innen einzurollen. Auf dem Foto trägt „Tyson“, der Chef der Gruppe, stolz seine Beute bei sich. In Ruhestellung kann man Kapuzineraffen selten auf ihrer Kletteranlage antreffen. Sie toben von morgens bis abends kurz vor der Nachtruhe ohne Pause, weiß Zootierpfleger Steffen Kiepert zu berichten.

Davon sind auch Zoobesucher begeistert, die sich gerne und lange an dieser schönen Anlage aufhalten, um das tierische Treiben zu beobachten. Bei den größeren Jungtieren geht es zu wie im Kindergarten – mit toben, balgen und fangen spielen. Etwas Ruhe kehrt erst um 14 Uhr zur Fütterung ein. Dann können sich Besucher von der Intelligenz der Tiere überzeugen, wenn sie zBsp. mit Steinen Nüsse aufklopfen.

In diesem Jahr wurde bereits das dritte Jungtier geboren. Die Tragzeit währt etwa 6 Monate. Das Jungtier lebt in den ersten 6 Wochen angeklammert an die Mutter, die sich fürsorglich um ihren Nachwuchs kümmert. Die gegenseitige Fellpflege und das Ablesen salziger Hautschuppen sind bei den Kapuzinern sehr ausgeprägt und sind Ausdruck der sozialen Stellung bzw. Paarbildung.

Text und Foto: Erika Hellmich

Redaktion

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