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Debatte um Spritpreise:
Schwesig fordert Verlängerung des Tankrabatts über den Juni hinaus

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig spricht sich für eine Verlängerung des Tankrabatts aus und fordert eine stärkere Beteiligung der Ölkonzerne.

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  • Veröffentlicht Juni 5, 2026
Tanken bleibt zu teuer. Foto: pri­vat

 

Meck­len­burg-Vor­pom­merns Min­is­ter­präsi­dentin Manuela Schwe­sig set­zt sich für eine Ver­längerung des Tankra­batts über den Juni hin­aus ein. Den Vorschlag will die SPD-Poli­tik­erin bei der Min­is­ter­präsi­den­tenkon­ferenz am 25. Juni mit Bun­deskan­zler Friedrich Merz ein­brin­gen.

Nach Angaben Schwe­sigs sei die wirtschaftliche Belas­tung durch die inter­na­tionale Krise weit­er­hin spür­bar. Deshalb soll­ten Ver­brauch­er auch über das bis­lang vorge­se­hene Ende des Tankra­batts hin­aus ent­lastet wer­den. Die Min­is­ter­präsi­dentin kündigte an, das The­ma bei den Beratun­gen der Län­derchefs mit der Bun­desregierung anzus­prechen.

 

Finanzierung über Übergewinnsteuer vorgeschlagen

Zur Finanzierung der Maß­nahme schlägt Schwe­sig eine Übergewinns­teuer für Erdölun­ternehmen vor. Nach ihrer Auf­fas­sung hät­ten die Konz­erne infolge der aktuellen Krisen­si­t­u­a­tion deut­lich höhere Gewinne erzielt und soll­ten stärk­er zur Finanzierung staatlich­er Ent­las­tungs­maß­nah­men beitra­gen.

Die Diskus­sion über soge­nan­nte Übergewinns­teuern wird bere­its seit län­ger­er Zeit auf Bun­des- und europäis­ch­er Ebene geführt.

Anfang Mai waren die Energi­es­teuern auf Ben­zin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter gesenkt wor­den. Ziel war es, die Auswirkun­gen steigen­der Ölpreise infolge des Kon­flik­ts mit dem Iran für Ver­brauch­er abzufed­ern. Nach Ein­schätzung von Mark­t­beobachtern wurde die Steuer­ent­las­tung zunächst nur teil­weise an den Tankstellen weit­ergegeben. Im Ver­lauf des Monats kamen die Preis­nach­lässe jedoch zunehmend bei den Aut­o­fahrern an.