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Podcast: ” Man müsste mal.…”
Wie man seinen Ruhestand sinnvoll verbringen kann

Was tun nach dem Berufsleben? Der Senior Expert Service Schwerin vermittelt Ruheständlern neue Aufgaben – ehrenamtlich, lokal oder international. Eine Chance für alle, die sich weiter engagieren wollen.

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  • Veröffentlicht August 4, 2025
Was tun nach einem erfüll­ten Arbeit­sleben? Almut Lüp­kes gibt Antworten. Foto Pri­vat

Bei manchen Leuten ist es so: Sie gehen in den Ruh­e­s­tand, ren­ovieren dann erst ein­mal die Woh­nung, machen vielle­icht eine Reise und dann kommt der Moment, in dem sie sich fra­gen: Was nun?“, sagt Almut Lüp­kes. Die Repräsen­tan­tin des Senior Expert Ser­vice (SES) in Schw­erin ken­nt solche Fra­gen gut. In ihrem Büro in der Indus­trie- und Han­del­skam­mer spricht sie regelmäßig mit Men­schen, die sich nach ihrem  Arbeit­sleben neu ori­en­tieren möcht­en.

Ger­ade Men­schen, die ihren Beruf mit Lei­den­schaft aus­geübt haben, suchen nach sin­nvollen Auf­gaben. Genau da set­zt der SES an. Als größte deutsche Ehre­namt­sor­gan­i­sa­tion für Fach- und Führungskräfte im Ruh­e­s­tand ver­mit­telt der SES Wis­sen, Erfahrung und Engage­ment an Orte, wo sie gebraucht wer­den: im In- und Aus­land.

Vom Beruf ins Ehrenamt

Über 14.000 soge­nan­nte „Experts“ aus allen Beruf­s­rich­tun­gen engagieren sich beim SES. Seit sein­er Grün­dung im Jahr 1983 hat der Vere­in mehr als 60.000 ehre­namtliche Ein­sätze organ­isiert – etwa ein Drit­tel davon in Deutsch­land.

„Der SES bietet viele Möglichkeit­en“, erk­lärt Lüp­kes. „Für manche ist ein Ein­satz im Aus­land span­nend, für andere passt eher die Unter­stützung junger Men­schen in Schulen oder in der Aus­bil­dung hier vor Ort .“ Das SES-Pro­gramm Ver­Aplus hil­ft Auszu­bilden­den, ihren Abschluss zu schaf­fen. Im Schul­pro­gramm unter­stützen erfahrene Exper­tin­nen und Experten Lehrerin­nen, Schüler und Schulen im All­t­ag.

Aber auch inter­na­tion­al ist der SES aktiv: Als Part­ner des Deutsch-Afrikanis­chen Jugendw­erks (DAJW) engagiert sich der SES für den Aus­tausch zwis­chen jun­gen Fachkräften aus Deutsch­land und Afri­ka.

Erfahrungen, die bleiben

Die Moti­va­tion der Ehre­namtlichen ist vielfältig. Manche wollen ihr Wis­sen weit­ergeben, andere suchen nach neuen Her­aus­forderun­gen – und fast alle erleben ihre Ein­sätze als bere­ich­ernd. Denn der SES bietet nicht nur Hil­fe für andere, son­dern ermöglicht auch Begeg­nun­gen mit Men­schen, Kul­turen und Ideen, die weit­er­wirken.

Ob ein Ein­satz im Aus­land oder die Arbeit mit jun­gen Men­schen in der Region – alle SES-Tätigkeit­en sind ehre­namtlich. Und sie ste­hen nicht nur Ruh­eständlern offen: Auch Men­schen in beru­flich­er Auszeit oder im soge­nan­nten „Welt­di­enst 30+“ kön­nen sich engagieren.

Antworten im Podcast

Wer mehr erfahren will, kann in die aktuelle Pod­cast-Folge von „Man müsste mal …“ rein­hören. Dort schildert Almut Lüp­kes den Weg zur ehre­namtlichen Tätigkeit am Beispiel von „Frau Schröder“ – ein­er fik­tiv­en Fig­ur, mit der typ­is­che Fra­gen durchge­spielt wer­den: Welche Voraus­set­zun­gen braucht man? Muss man eine bes­timmte Aus­bil­dung haben? Wie ste­ht es mit den Kosten? Und: Kann man auch mit­machen, wenn man noch im Beruf­sleben ste­ht?

Die 134. Folge des Pod­casts mit Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing gibt Antworten und macht Mut, sich auch im Ruh­e­s­tand noch ein­mal neu auf den Weg zu machen.