Sa, 17. Januar 2026
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Sicher mit dem Quad durch die Kurve!

Die vier­rä­dri­gen Gelän­de­boli­den sind in den meis­ten Fällen auf Motocross Streck­en oder Waldge­bi­eten zu find­en? Unter Umstän­den, genauer gesagt mit dem entsprechen­den Equip­ment, kann ein Quad auch eine Straßen­zu­las­sung erhal­ten.

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  • Veröffentlicht Januar 21, 2022

Die vier­rä­dri­gen Gelän­de­boli­den sind in den meis­ten Fällen auf Motocross Streck­en oder Waldge­bi­eten zu find­en? Unter Umstän­den, genauer gesagt mit dem entsprechen­den Equip­ment, kann ein Quad auch eine Straßen­zu­las­sung erhal­ten. Konzip­iert sind die bis zu 200 Kilo­gramm schw­eren Fahrzeuge aber für unebenes Ter­rain.

Der Schw­er­punkt der Quads liegt höher als bei anderen Gefährten, die benötigte Boden­frei­heit wird dazu genutzt, um jeden Stock und Stein zu über­queren. Falls es beson­ders matschig zur Sache geht und das Fahrzeug fest­ge­fahren ist, kommt auch mal der Super­winch zum Ein­satz!

Ein zu schnelles Ein­fahren in die Kurve oder ein zu steil­er Hügel kann den Fahrer an seine Gren­zen brin­gen. Bei falsch­er Gewichtsver­lagerung dro­ht das Quad umzukip­pen. Damit Du für die näch­ste Fahrt gewapp­net bist, gehen wir auf das The­ma „Kur­ven fahren“ genauer ein.

Geschmeidige Kurven mit dem Quad

Um ein Umkip­pen des Quads zu ver­mei­den, soll­test Du Dein Kör­pergewicht in den Kur­ven in die ent­ge­genge­set­zte Rich­tung ver­lagern. Beispiel: Fährst Du eine Recht­skurve, beste­ht die Gefahr, mit dem Quad nach rechts umzukip­pen, dementsprechend soll­test Du mit Deinem Kör­pergewicht ent­ge­gen­s­teuern.

Mit der Tech­nik gle­ichst Du die auftre­tende Kraft wieder aus. Bist Du mit der Zeit ein geübter Quad-Fahrer, lassen sich die Kur­ven schneller und gefahrlos­er durch­queren.

Sieht es bei der Bergauf­fahrt ähn­lich aus? Wenn Du nicht ger­ade ein Wheelykönig auf dem Quad bist, soll­test Du beim Bergauf­fahren Dein Kör­pergewicht nach vorne ver­lagern, um nicht überzukip­pen. Für bergab Fahrten gilt übri­gens das­selbe, dieses Mal lehnst Du Dich nach hin­ten, so lässt sich der Lenker auch bess­er fassen.

Für Gebirgsrouten kön­nen sich die Profis auf den vorderen oder hin­teren Gepäck­träger set­zen, das erle­ichtert das manövri­eren. Wichtig zu beacht­en! Hier sollte viel Fahrerfahrung vorhan­den sein, anson­sten kann der Schuss nach hin­ten los­ge­hen.

Bei bergi­gen Pas­sagen, die von Steinen bedeckt sind, ist viel Erfahrung und ein gutes Gle­ichgewichts­ge­fühl gefordert. Als Anfänger soll­ten diese Wege erst ein­mal aus­bleiben und auch der erfahrene Fahrer benötigt hier eine Menge Konzen­tra­tion.