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Silbermedaille im Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur

Die schön­ste Sparte von Meck­len­burg-Vor­pom­mern sind sie schon – am 1. Dezem­ber  wurde die Klein­gartensparte „Panora­ma“ aus dem Stadt­teil Neumüh­le nun auch im Bun­deswet­tbe­werb „Gärten im Städte­bau” preis­gekrönt. Ober­bürg­er­meis­ter Rico

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  • Veröffentlicht Dezember 10, 2018
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Blick auf die Gartensparte „Panora­ma” Schw­erin
Foto: LHS

Die schön­ste Sparte von Meck­len­burg-Vor­pom­mern sind sie schon – am 1. Dezem­ber  wurde die Klein­gartensparte „Panora­ma“ aus dem Stadt­teil Neumüh­le nun auch im Bun­deswet­tbe­werb „Gärten im Städte­bau” preis­gekrönt.

Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er grat­ulierte den Neumüh­ler Kle­ingärt­nern zur Sil­ber-Medaille. Er war im Juni auch beim Juryrundgang dabei: „Beein­druck­end sind hier nicht nur die Aus­sicht mit dem West­stadt-Panora­ma, son­dern auch die famil­iäre Ath­mo­sphäre, die Orig­i­nal­ität der Gärten und der Zusam­men­halt der Garten­fre­unde um die Vere­insvor­sitzende Han­ka Görs“, so Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er.

Der Bun­desver­band Deutsch­er Garten­fre­unde hat­te am Woch­enende ins­ge­samt 20 Anla­gen mit sechs Gold‑, zehn Sil­ber- und vier Bronzemedaillen aus­geze­ich­net.

Die Sparte wurde 1975 gegrün­det und hat 81 Gärten.  In der Sparte „Panora­ma“ ist seit Jahren ein Imk­er zu Hause. Auf ein­er brach­liegen­den Parzelle entste­ht in gemein­samen Arbeit­sein­sätzen in den kom­menden Jahren ein „Garten der Sinne” mit Igel-Haus, Insek­ten­ho­tel, Kräuter­beeten und Aus­sicht­ster­rasse. Es gibt sog­ar zwei Gemein­schafts­gärten, die zusam­men mit der Flüchtling­shil­fe Schw­erin bewirtschaftet wer­den.

In Schw­erin zeigte sich die Jury beson­ders vom Engage­ment der Stadt­poli­tik beein­druckt. Sie  lobte die Zusam­me­nar­beit im Klein­garten­beirat und den Klein­garte­nen­twick­lungs­plan der Lan­deshaupt­stadt: Von so viel poli­tis­ch­er Unter­stützung kön­nten Kle­ingärt­ner in den deutschen Großstädten oft nur träu­men.

Der Bun­deswet­tbe­werb „Gärten im Städte­bau” gilt als Deutsch­lands wichtig­ster Ideen­wet­tbe­werb zur urba­nen Gartenkul­tur und als eine Art Deutsche Meis­ter­schaft der bun­desweit rund 14 000 Klein­garten­vere­ine. Den Wet­tbe­werb gibt es seit 1951, er wird alle vier Jahre aus­ge­tra­gen. Für die Endrunde qual­i­fizieren sich die Gewin­ner der Lan­desvo­rauswahlen. Eine Fachjury begutachtet alle Final­is­ten vor Ort.

Mit ein­er Fläche von fast 360 Hek­tar haben die 7756 Kle­ingärten in den 76 Klein­garten­vere­inen Schw­erins einen Anteil von 50 Prozent  am  städtis­chen Grün.