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Photovoltaik auf Äckern:
Solar-Ausbau wächst – Schutz für Böden bleibt Thema

Mecklenburg-Vorpommern verdoppelt die Flächen für Photovoltaik auf Äckern. Gleichzeitig gelten strengere Regeln, um ertragreiche Böden besser zu schützen.

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  • Veröffentlicht April 15, 2026
Photovoltaik Landwirtschaft MV Foto: Symbolbild
Pho­to­voltaik Land­wirtschaft MV Foto: Sym­bol­bild

 

Das Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern hat die zuläs­sige Fläche für Pho­to­voltaikan­la­gen auf land­wirtschaftlich genutzten Böden deut­lich aus­geweit­et. Gle­ichzeit­ig gel­ten kün­ftig stren­gere Vor­gaben für den Bau von Solarparks.

Wie das Wirtschaftsmin­is­teri­um mit­teilte, wurde das Kontin­gent auf ins­ge­samt 10.000 Hek­tar ver­dop­pelt. Neue Anla­gen auf Ack­er- und Grün­flächen dür­fen jedoch nur noch auf ertragss­chwachen Böden errichtet wer­den.

Konkret wur­den die Gren­zw­erte für die Boden­qual­ität gesenkt. Kün­ftig dür­fen Ack­er­flächen im Durch­schnitt max­i­mal 25 Boden­punk­te aufweisen, Grün­flächen höch­stens 30 Punk­te. Zuvor lag die Gren­ze bei bis zu 40 Boden­punk­ten. Ziel der Neuregelung ist es, land­wirtschaftlich beson­ders wertvolle Flächen zu schützen.

Die neuen Kri­te­rien wur­den in Abstim­mung mit dem Agrarmin­is­teri­um unter Leitung von Till Back­haus fest­gelegt. Nach Angaben des Wirtschaftsmin­is­teri­ums soll so sichergestellt wer­den, dass hochw­er­tige Böden weit­er­hin für die Land­wirtschaft genutzt wer­den kön­nen.

Kri­tik an der Nutzung land­wirtschaftlich­er Flächen für Solarparks kommt seit län­gerem vom Lan­des­bauern­ver­band. Dieser fordert, ver­stärkt Dachflächen, Indus­triebrachen und andere bere­its ver­siegelte Flächen für den Aus­bau der Pho­to­voltaik zu nutzen.