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Sozialministerin widerspricht der Schuldnerberatung Lichtblick

(pm/red). Let­zte Woche teilte die Schuld­ner­ber­atung Licht­blick das Aus mit. Schuld sei das Land, das die Mit­tel zurück­fahre. Sozialmin­is­terin Hesse wider­spricht nun.   Das Land ste­ht weit­er zu den Schuld­ner­ber­atungsstellen.

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  • Veröffentlicht Juni 17, 2014
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Sozialministerin Birgit Hesse widerspricht der Schuldnerberatung Lichtblick:  "Die These von den gekürzten Landesmitteln werde durch ständiges Wiederholen nicht glaubwürdiger"
Sozialmin­is­terin Bir­git Hesse wider­spricht der Schuld­ner­ber­atung Licht­blick: „Die These von den gekürzten Lan­desmit­teln werde durch ständi­ges Wieder­holen nicht glaub­würdi­ger”

(pm/red). Let­zte Woche teilte die Schuld­ner­ber­atung Licht­blick das Aus mit. Schuld sei das Land, das die Mit­tel zurück­fahre. Sozialmin­is­terin Hesse wider­spricht nun.

 

Das Land ste­ht weit­er zu den Schuld­ner­ber­atungsstellen. Darauf weißt Sozialmin­is­terin Bir­git Hesse hin. Damit reagiert die Lan­desmin­is­terin auf Vor­würfe aus Rei­hen der Betreiber von Schuld­ner­ber­atungsstellen, die dem Land vorge­wor­fen hat­ten, die Mit­tel in den ver­gan­genen Jahren so zurück­geschraubt zu haben, dass ein Weit­er­be­trieb der Beratungsstellen nicht mehr möglich ist. In Schw­erin hat­te in der ver­gan­genen Woche die Schuld­ner­ber­atungsstelle Licht­blick mit­geteilt, dass sie aus Finanznot zum Ende des Jahres ihren Betrieb ein­stellen wird.

 

Hesse wider­sprach der Darstel­lung, dass das Land ihre Unter­stützung ver­ringert habe, nun ener­gisch. Die These von den gekürzten Lan­desmit­teln werde durch ständi­ges Wieder­holen nicht glaub­würdi­ger, sagt die Sozialmin­is­terin. »Das Land fördert allein die Schuld­ner- und Ver­braucherin­sol­venzber­atungsstellen mit jährlich 1,805 Mio. Euro. Deren Förderung wurde trotz abnehmender Bevölkerungszahl zulet­zt im Jahr 2010 um 200.000 Euro aufge­stockt. Es wird pro Ein­wohn­er also mehr gefördert«, sagte Hesse.