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Bargeldversorgung:
Sparkasse schließt Geldautomaten in der Mecklenburgstraße

Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin gibt ihren Geldautomaten in der Mecklenburgstraße zum 30. September auf. Als Gründe nennt sie geringe Nutzung und gestiegene Sicherheitsanforderungen.

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  • Veröffentlicht September 2, 2026
Der Gel­dau­tomat der Sparkasse in der Meck­len­burgstraße wird Ende Sep­tem­ber 2026 geschlossen und anschließend abge­baut. Foto: Sparkasse Meck­len­burg-Schw­erin

 


In Kürze:

  • Die Sparkasse Meck­len­burg-Schw­erin schließt den Gel­dau­to­mat­en in der Meck­len­burgstraße zum 30. Sep­tem­ber 2026.
  • Als Gründe nen­nt das Insti­tut das Ende der Betrieb­ser­laub­nis des Geräts, eine geringe Nutzung und gestiegene Sicher­heit­san­forderun­gen.
  • Weit­ere Gel­dau­to­mat­en ste­hen unter anderem am Marien­platz sowie an der Ecke Arsenalstraße/Wismarsche Straße zur Ver­fü­gung.

 

Die Sparkasse Meck­len­burg-Schw­erin schließt ihren Gel­dau­to­mat­en in der Meck­len­burgstraße in der Schw­er­iner Innen­stadt. Der SB-Stan­dort soll zum 30. Sep­tem­ber 2026 außer Betrieb gehen und anschließend abge­baut wer­den. Ein Plakat am Auto­mat­en weist bere­its auf die bevorste­hende Schließung hin.

Der freis­te­hende Gel­dau­tomat befind­et sich im Ein­gangs­bere­ich des Geschäfts BRINKMAN­N­finest in der Fußgänger­zone. Nach Angaben der Sparkasse stellt der Her­steller die Betrieb­ser­laub­nis für das Gerät Ende Sep­tem­ber ein. Das Kred­itin­sti­tut habe daraufhin geprüft, ob der SB-Stan­dort weit­erge­führt wer­den könne, sich jedoch dage­gen entsch­ieden.

Als weit­eren Grund nen­nt die Sparkasse die ver­gle­ich­sweise geringe Nutzung. Trotz der zen­tralen Lage in der Meck­len­burgstraße sei die Nach­frage hin­ter den Erwartun­gen geblieben. Zudem ver­weist das Insti­tut auf gestiegene Sicher­heit­san­forderun­gen für Gel­dau­to­mat­en.

Für Kun­den bedeutet die Schließung allerd­ings nicht, dass die Bargeld­ver­sorgung der Sparkasse aus der Innen­stadt ver­schwindet. Nach Angaben des Insti­tuts ste­hen am Marien­platz sechs Gel­dau­to­mat­en zur Ver­fü­gung. Zwei davon sind rund um die Uhr erre­ich­bar.

Sparkasse verweist auf weitere Geldautomaten

Einen weit­eren Gel­dau­to­mat­en betreibt die Sparkasse an der Ecke Arsenalstraße/Wismarsche Straße. Dieser ist nach Angaben des Insti­tuts eben­falls rund um die Uhr zugänglich. In der Fil­iale am Marien­platz ste­hen darüber hin­aus Ser­vice- und Beratungsange­bote zur Ver­fü­gung.

Die Sparkasse ver­weist außer­dem darauf, dass Kun­den inzwis­chen auch beim Einkauf in zahlre­ichen Super­märk­ten Bargeld über die Kasse erhal­ten kön­nen. Diese Möglichkeit habe nach Ein­schätzung des Insti­tuts eben­falls Auswirkun­gen auf die Nutzung klas­sis­ch­er Gel­dau­to­mat­en.

„Wir bedauern natür­lich, dass wir den Stan­dort in der Meck­len­burgstraße nicht weit­er erhal­ten kön­nen“, erk­lärt Vor­standsvor­sitzen­der Kai Loren­zen. Durch die übri­gen Stan­dorte bleibe die Sparkasse jedoch in der Schw­er­iner Innen­stadt vertreten.

Geldautomat in zentraler Lage verschwindet

Mit der Schließung ent­fällt den­noch ein Gel­dau­tomat direkt in der Meck­len­burgstraße und damit an einem zen­tralen Abschnitt der Schw­er­iner Fußgänger­zone. Wer dort bis­lang Bargeld abge­hoben hat, muss kün­ftig auf die Auto­mat­en am Marien­platz oder an der Ecke Arsenalstraße/Wismarsche Straße auswe­ichen.

Wie viele Abhe­bun­gen zulet­zt durch­schnit­tlich an dem Auto­mat­en vorgenom­men wur­den und wie stark dessen Nutzung in den ver­gan­genen Jahren zurück­ge­gan­gen ist, geht aus der Mit­teilung der Sparkasse nicht her­vor. Auch konkrete Angaben dazu, welche zusät­zlichen Sicher­heits­maß­nah­men für einen Weit­er­be­trieb notwendig gewe­sen wären, nen­nt das Insti­tut nicht.