SPD: Innenminister soll Ausbildung des Feuerwehrnachwuchs in Schwerin zulassen

Die SPD-Stadtfraktion ist enttäuscht über die Entscheidung von Innenminister Caffier, die die Ausbildung von 18 Nachwuchsbeamten der Schweriner Berufsfeuerwehr nicht in Schwerin durchzuführen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Masch

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat den Abschluss einer Vereinbarung abgelehnt, nach der die Ausbildung von 18 Nachwuchsbeamten der Schweriner Berufsfeuerwehr in den Jahren 2019 bis 2023 nicht in der Universitäts- und Hansestadt Rostock, sondern in Schwerin erfolgen soll.

Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier (SPD) hatte dies vorgeschlagen, weil die Schweriner Berufsfeuerwehr die Ausbildung gleichwertig, heimatnah und kostengünstiger am Standort Schwerin durchführen kann. Die Stadtvertretung hatte diesem Vorschlag einstimmig zugestimmt. „In anderen Bundesländern ist eine Ausbildung in kommunaler Verantwortung bis hin zur Laufbahnprüfung schon lange Praxis. Warum sollen unsere Brandmeisteranwärter und Brandmeisteranwärterinnen zwischen Rostock und Schwerin hin und her pendeln, wenn die Ausbildung in der Feuerwehr stattfinden kann, in der sie nach ihrer Prüfung auch eingesetzt werden?“, fragt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Christian Masch.

Die Schweriner Berufsfeuerwehr hätte in der Vergangenheit bei landeszentralen Feuerwehr-Führungskräfteausbildungen am Standort Schwerin über mehrere Jahre Anerkennung bei den übrigen Kommunen und der Landesfeuerwehrschule für die sehr positive Ausbildungsqualität erfahren. Auch der finanzielle Aufwand für die Ausbildung des eigenen Feuerwehrnachwuchses in Rostock sei für Schwerin deutlich größer, was den Konsolidierungsbemühungen Schwerins zu wider läuft. „Vor diesen Hintergründen fordere ich Herrn Caffier auf, seine Verweigerungshaltung aufzugeben.“, so Masch.

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