OB-Wahl in Schwerin:
SPD schickt Mandy Pfeifer ins Rennen
Kurz vor Fristende hat die SPD Mandy Pfeifer zur Oberbürgermeister-Kandidatin für Schwerin gewählt. Die Landtagsabgeordnete tritt am 12. April als gemeinsame Kandidatin von SPD und Linke an.

Die SPD hat Mandy Pfeifer zur Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl in Schwerin gewählt. Die Entscheidung fiel drei Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist auf einer Wahlkonferenz der Partei. Nach Angaben einer SPD-Sprecherin erhielt die Landtagsabgeordnete rund 94 Prozent der abgegebenen Stimmen. Pfeifer tritt als gemeinsame Kandidatin von SPD und Die Linke an. Die Wahl ist für den 12. April angesetzt.
Die OB-Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Amtsinhaber Rico Badenschier zum Jahresende 2025 von seinem Amt zurückgetreten war. Der Mediziner begründete seinen Rückzug neben persönlichen Gründen auch mit den politischen Rahmenbedingungen seiner Amtszeit. Er habe häufig gegen Mehrheiten in der Stadtvertretung arbeiten müssen, was seine persönlichen Ressourcen erschöpft habe. Gleichzeitig äußerte Badenschier Dankbarkeit für seine neun Jahre als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt.
Mit der Nominierung von Mandy Pfeifer bringt die SPD eine erfahrene Landespolitikerin ins Rennen. Pfeifer ist derzeit Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und soll nun die Nachfolge im Rathaus antreten. Die späte Kandidatenkür wird parteiintern als notwendiger Schritt gewertet, um rechtzeitig zur Wahl mit einer klaren Personalentscheidung in den Wahlkampf zu starten.
Neben Pfeifer haben bislang weitere Bewerber ihre Kandidatur angekündigt. Für die CDU tritt Sebastian Ehlers an, für die AfD kandidiert Petra Federau. Zudem bewirbt sich der parteilose Heiko Steinmüller um das Amt. Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge endet am 27. Januar.



