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OB-Wahl in Schwerin:
SPD schickt Mandy Pfeifer ins Rennen

Kurz vor Fristende hat die SPD Mandy Pfeifer zur Oberbürgermeister-Kandidatin für Schwerin gewählt. Die Landtagsabgeordnete tritt am 12. April als gemeinsame Kandidatin von SPD und Linke an.

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  • Veröffentlicht Januar 26, 2026
Mandy Pfeifer, Vor­sitzende SPD-Frak­tion Schw­erin wird OB Kan­di­datin Foto: Susie Knoll

 

Die SPD hat Mandy Pfeifer zur Kan­di­datin für die Ober­bürg­er­meis­ter­wahl in Schw­erin gewählt. Die Entschei­dung fiel drei Tage vor Ablauf der Bewer­bungs­frist auf ein­er Wahlkon­ferenz der Partei. Nach Angaben ein­er SPD-Sprecherin erhielt die Land­tagsab­ge­ord­nete rund 94 Prozent der abgegebe­nen Stim­men. Pfeifer tritt als gemein­same Kan­di­datin von SPD und Die Linke an. Die Wahl ist für den 12. April ange­set­zt.

Die OB-Neuwahl war notwendig gewor­den, nach­dem Amtsin­hab­er Rico Baden­schi­er zum Jahre­sende 2025 von seinem Amt zurück­ge­treten war. Der Medi­zin­er begrün­dete seinen Rück­zug neben per­sön­lichen Grün­den auch mit den poli­tis­chen Rah­menbe­din­gun­gen sein­er Amt­szeit. Er habe häu­fig gegen Mehrheit­en in der Stadtvertre­tung arbeit­en müssen, was seine per­sön­lichen Ressourcen erschöpft habe. Gle­ichzeit­ig äußerte Baden­schi­er Dankbarkeit für seine neun Jahre als Ober­bürg­er­meis­ter der Lan­deshaupt­stadt.

Mit der Nominierung von Mandy Pfeifer bringt die SPD eine erfahrene Lan­despoli­tik­erin ins Ren­nen. Pfeifer ist derzeit Mit­glied des Land­tages von Meck­len­burg-Vor­pom­mern und soll nun die Nach­folge im Rathaus antreten. Die späte Kan­di­datenkür wird partei­in­tern als notwendi­ger Schritt gew­ertet, um rechtzeit­ig zur Wahl mit ein­er klaren Per­son­alentschei­dung in den Wahlkampf zu starten.

Neben Pfeifer haben bis­lang weit­ere Bewer­ber ihre Kan­di­datur angekündigt. Für die CDU tritt Sebas­t­ian Ehlers an, für die AfD kan­di­diert Petra Fed­er­au. Zudem bewirbt sich der parteilose Heiko Stein­müller um das Amt. Die Frist zur Ein­re­ichung der Wahlvorschläge endet am 27. Jan­u­ar.