SPD-Sozialpolitikerin Klemkow schlägt „Schweriner EhrenamtsCard” vor
Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Grünen-Stadtfraktion, Gret-Doris Klemkow, hat auf der gestern stattgefundenen Ehrenamtsmesse den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl ihrer Mitmenschen und das

Die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Grünen-Stadtfraktion, Gret-Doris Klemkow, hat auf der gestern stattgefundenen Ehrenamtsmesse den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in ihrer Freizeit für das Wohl ihrer Mitmenschen und das Gemeinwesen einsetzen, gedankt. „Meinen Dank verbinde ich mit dem Vorschlag, eine „Schweriner EhrenamtsCard” herauszugeben, die Vergünstigungen für stetiges freiwilliges Engagement bietet. Rostock hat mit seiner EhrenamtsCard, die an besonders Engagierte verliehen wird und zahlreiche dauerhafte Vergünstigungen bietet, gute Erfahrungen gemacht. Daran und an die Leistungen der vorhandenen Schwerin-Card, die jedoch nicht für Ehrenamtliche gilt, kann die Schweriner EhrenamtsCard anknüpfen. Ich gehe dabei fest davon aus, dass eine entsprechende Initiative in der Stadtvertretung eine Mehrheit findet und vielleicht sogar schon am diesjährigen Tag des Ehrenamtes die Cards überreicht werden können.” so die ehrenamtliche SPD-Kommunalpolitikerin.
Mit der Card sollen zum Beispiel Eintrittsermäßigen in Freizeit- Sport- und Kultureinrichtungen gewährt werden. Mit Blick auf die Herausforderungen des demografischen Wandels mit einer Zunahme älterer Menschen und die prekäre Finanzlage Schwerins muss das ehrenamtliche Engagement in den kommenden Jahren weiter gestärkt werden. Denn im Sozialbereich, der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen, der Gesundheit, dem Sport, im Brandschutz und im Rettungsdienst, in der Kultur und beim Umweltschutz leisten Ehrenamtliche Arbeit, die wesentlich zur Lebensqualität in unserer schönen Stadt beiträgt.
Die 58jährige Gartenstädterin begrüßt daher auch die von SPD und CDU im Landeshaushalt beschlossenen jährlich zusätzlichen 100.000 Euro, mit denen unter anderem „Mitmach-Zentralen” vor Ort, der Ausbau der vernetzungs- und Informationsangebote für freiwilliges Engagement und die Stärkung der Beratung und Weiterbildung für Ehrenamtliche weiterentwickelt werden sollen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Frank Junge, der sich gemeinsam mit der Schweriner Lokalpolitikerin auf der Ehrenamtsmesse bei den vielen Präsentationen der Vereine, Einrichtungen und Gruppen über deren Angebote informierte, machte deutlich, dass die Große Koalition in Berlin vereinbart hat, die Voraussetzungen für ehrenamtliches Engagement zu verbessern. So sollen Erfahrungen, die im bürgerschaftlichen Engagement gemacht werden und die Ideen, die dort entstehen, verstärkt aufgenommen werden. Auch werde der Bund für mehr Anerkennung für das Engagement aller Generationen und die Arbeit im Ehrenamt sorgen und die Arbeit der Wohlfahrtsverbände unterstützen und fördern . Die Gründung unternehmerischer Initiativen aus bürgerschaftlichem Engagement (z. B. Dorfläden, Kitas, altersgerechtes Wohnen, Energievorhaben) soll erleichtert werden, in dem geeignete Unternehmensformen im Genossenschafts- oder Vereinsrecht aufgenommen werden, die unangemessenen Aufwand und Bürokratie vermeiden.



