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SPD unterstützt ihren Minister im Kampf für freie Schülerfahrten

(pm/red) Die rel­a­tiv dichte Schulin­fra­struk­tur in der Lan­deshaupt­stadt war ein­er der Haupt­gründe dafür, dass die Stadtvertre­tung Ende let­zten Jahres dem Ansin­nen des Bil­dungsmin­is­teri­ums, die Fahrkosten für Schüler zu übernehmen, nicht

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  • Veröffentlicht Februar 22, 2015

Straßenbahn Dreesch

(pm/red) Die rel­a­tiv dichte Schulin­fra­struk­tur in der Lan­deshaupt­stadt war ein­er der Haupt­gründe dafür, dass die Stadtvertre­tung Ende let­zten Jahres dem Ansin­nen des Bil­dungsmin­is­teri­ums, die Fahrkosten für Schüler zu übernehmen, nicht nachgekom­men ist.

Das Min­is­teri­um möchte sich nun mit dieser Entschei­dung nicht zufriedengeben. In einem Schreiben an die Ober­bürg­er­meis­terin, was auch in Kopie an die Stadt­frak­tio­nen gegan­gen ist, teilte Bil­dungsmin­is­ter Math­ias Brod­ko­rb (SPD) mit, das er trotz des ablehnen­den Beschlusses der Stadtvertre­tung Ende let­zten Jahres an seinem Ziel fes­thalte, ana­log der Ver­fahrensweise in den Land­kreisen auch in Schw­erin die Über­nahme von Schüler­fahrkosten einzuführen.

Allerd­ings sei dies ohne unter­stützende Zuar­beit der Stadtver­wal­tung nicht möglich. So benötige Brod­ko­rb in einem ersten Schritt konkrete Angaben darüber, wie viele Schüler einen weit­eren Weg als zwei Kilo­me­ter zur näch­st­gele­ge­nen Grund­schule bzw. vier Kilo­me­ter zur näch­st­gele­ge­nen weit­er­führen­den Schule zurück­zule­gen hät­ten. Diese Zahlen seien notwendig, um aus­re­ichende Gelder beim Finanzmin­is­teri­um beantra­gen zu kön­nen.

SPD für Gleichstellung mit Landkreisen

Gle­ichzeit­ig machte er deut­lich, dass er als näch­sten Schritt plane, das Schulge­setz zu ändern, damit trotz zukün­ftig notwendi­ger Schuleinzugs­bere­iche die Wahl­frei­heit nicht eingeschränkt werde. „Auf­grund von Schulschließun­gen haben ver­mut­lich nicht wenige Kinder einen weit­eren Weg als zwei oder vier Kilo­me­ter zur näch­st­gele­ge­nen staatlichen Schule. Wir freuen uns, dass der Bil­dungsmin­is­ter im Inter­esse der Schüler trotz unseres abgelehn­ten Antrags die Gle­ich­stel­lung mit den Land­kreisen umset­zen möchte“, so der schulpoli­tis­che Sprech­er der SPD-Frak­tion, Eber­hard Hoppe, der zugle­ich Vor­sitzen­der des Bil­dungsauss­chuss­es in Schw­erin ist.

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